#73 – Kindergarden of Joy – Vom Leben in einer anderen Welt

Von Stonetown / Sansibar fliege ich nach Dar es Salaam – aufs Festland in Tansania, wo ich zwei Nächte bleibe (aber nichts Besonderes entdecke – daher kein Beitrag dazu…). Am 31.08.2019 düse ich um 04:30 Uhr morgens mit dem Taxi zum Busbahnhof, um meine Reise nach Mafinga, im Landesinneren, und zum Kindergarden of Joy anzutreten. Dort angekommen finde ich gefühlt 500 Busse vor und eine Horde Menschen, die wild durcheinander rennt. Es werden mir Bustickets und das Tragen meiner Tasche angeboten, an meinem Ärmel gezupft, auf mich eingeredet. Ich bin froh, als ich beim richtigen Bus ankomme, Albert – der Eigentümer des Kindergartens – mich in Empfang nimmt und schon ein Busticket für mich besorgt hat.

„#73 – Kindergarden of Joy – Vom Leben in einer anderen Welt“ weiterlesen

#72 – Ein Tag in Stonetown, Sansibars historischem Herzstück

Sansibar Stadt und Stonetown, als dem „historischen Herzstück“ davon, muss ich unbedingt noch einen Besuch abstatten, bevor ich mich aufs Festland verzupfe. Die Angst nicht alles an einem Tag sehen zu können verflüchtigt sich schnell, als ich feststelle, dass die Wege weitaus kürzer sind, als sie auf der Karte aussehen. Da bleibt sogar noch Zeit für einen gemütlichen Kaffee mit Aussicht und einem Cocktail beim Sundowner.

„#72 – Ein Tag in Stonetown, Sansibars historischem Herzstück“ weiterlesen

#71 – Kitesurfen in Paje – Von meinem Stolzmoment und einem neuen Lieblingssport im Sortiment

Dieses Gefühl, wenn du etwas noch nicht kannst. Wenn da so viele sind, die extrem gut sind. Es voll raus haben. Und du als Newbie fällst, aufstehst, fällst, aufstehst. Ich mag das gar nicht. In Paje drücke ich mich daher etwas davor mich dem Kitesurfen zu widmen. Irgendwann wage ich es doch. Und hey: Es läuft! Macht extrem viel Spaß. … Und entwickelt sich zu einer meiner neuen Lieblingssportarten. Ich fahre schon meinen ersten Downwinder. Und es passiert sogar das beinah Unmögliche: Ich bin auf mich selbst stolz.

„#71 – Kitesurfen in Paje – Von meinem Stolzmoment und einem neuen Lieblingssport im Sortiment“ weiterlesen

#70 – Kontrastprogramm zum Kilimanjaro: 17 Tage Sansibar

Als totales Kontrastprogramm zum Kilimanjaro begebe ich mich nach der Tour nach Sansibar. Erstmal drei Nächte gebucht. Man weiß ja nie was einen in der Unterkunft erwartet… Ab dem ersten Moment für ziemlich gut befunden. Dann verlängert. Und verlängert. Und verlängert. Bis ich mich nach 17 Tagen schweren Herzens von Paje, dem Summer Beach Hotel, der Hakuna Matata Kiteschool und allen Personen, die in irgendeiner Form damit zusammenhängen verabschiede und weiterziehe. Was bleibt sind tolle Fotos, neue Kontakte über die Welt verteilt, einmalige Erinnerungen, ein neuer Lieblingssport… und Stolz.

„#70 – Kontrastprogramm zum Kilimanjaro: 17 Tage Sansibar“ weiterlesen

#68 – Kilimanjaro behind the scenes / Über die Dinge, die einem niemand vorher sagt

Zugegebenermaßen… Ich habe mich im Grunde fast gar nicht informiert. Habe nur mit drei Bekannten, die ihn bereits bestiegen haben, gesprochen – hauptsächlich darüber was ich alles einpacken muss, damit ich nicht am Kältetod sterbe. Nadja, Ulli und Dominik informieren sich im Voraus aber ausgiebig. Und zusammen stellen wir fest: Es gibt einige Dinge, über die einem niemand etwas sagt. Kurzfristig frage auch ich mich: Soll ich echt darüber schreiben wie es ist nachts in einen Müllbeutel zu pinkeln oder sich tagelang nicht zu waschen? Und dann fällt mir wieder ein: Keine Tabus bei unplanbar.com. Reallifeblog ist Reallifeblog.

„#68 – Kilimanjaro behind the scenes / Über die Dinge, die einem niemand vorher sagt“ weiterlesen

#67 – Mein Weg auf den Kilimanjaro / Tag 7-8 Summit Day / inkl. Routenbeschreibung und Packliste

Um 22:00 Uhr läutet mein Wecker. Es ist arschkalt und ich bin echt nervös. Weil ich nicht weiß in welchem Zustand ich zurück ins Camp kommen werde, packe ich alle Sachen zusammen, während ich mir eine Schicht nach der anderen Anlege – und immer noch nicht sicher bin, ob das vielleicht zu viel ist?! Oder doch zu wenig? Ich verfalle in totalen Stress, was mich komplett außer Atem bringt und ich schlussendlich nach Luft ringend fix und foxi im Essenszelt stehe. Dazu ist mir wieder megaschlecht und mein Durchfall findet kein Ende. Die gute Laune, Motivation und Zuversicht von vor ein paar Stunden sind wie weggeblasen.

„#67 – Mein Weg auf den Kilimanjaro / Tag 7-8 Summit Day / inkl. Routenbeschreibung und Packliste“ weiterlesen

#66 – Mein Weg auf den Kilimanjaro / Tag 4-6

Mit eiskalter Nasenspitze wache ich an Tag 4 auf und stelle beim Aufzippen des Zelts auf dem Weg zum Klo fest: alles ist gefroren. Doch gleich darauf eröffnet sich die gute Nachricht des Tages: Der Himmel ist klar, die Sonne scheint und das Tal mit Wolken bedeckt. Was für ein Ausblick! Außerdem: Die feuchte Wäsche, die ich in meinen Schlafsack genommen habe (#lifehack) ist fast trocken. Das könnte ein guter Tag werden!

„#66 – Mein Weg auf den Kilimanjaro / Tag 4-6“ weiterlesen

#65 – Mein Weg auf den Kilimanjaro / Tag 1-3

Andere bereiten sich ewig auf die Besteigung des Kilimanjaro vor. Planen weit im Voraus. Informieren sich bis ins kleinste Detail. Trainieren. Durchforsten Packlisten. Ich mache diesem Blog wiedermal alle Ehre und weiß am Hinflug nichtmal genau wie hoch er ist. Die komplett geplante und organisierte Anja ist wohl irgendwo im Süden Indiens geblieben. Zu meinem 30er als Geschenk von meine Eltern bekommen, buche ich Ende Juni ziemlich kurzfristig eine 8-Tages-Tour und sitze am 30.07.2019 im Flieger nach Afrika.

„#65 – Mein Weg auf den Kilimanjaro / Tag 1-3“ weiterlesen

#60 – Backstreets Back Alright / Ein Wochenende in Prag

Wie scheinbar alles im Leben – spätestens seit ich diesen Blog ins Leben gerufen habe – läuft in meinem Leben gar nichts (mehr) nach Plan. Als Stefan mir kurz vor meiner Abreise im Jänner 2019 Karten für das Backstreet Boys-Konzert im Juni in Prag schenkt (OMG!!!) beginne ich schon in meinem Kopf zu überlegen: Wenn wir am Freitag früh aus Wien wegfahren und Sonntag Mittag zurück haben wir ausreichend Zeit für Sightseeing. Da gibt es ja einiges zu sehen soweit ich weiß und ich möchte natürlich nichts auslassen (Perfektionismus olé). Guess what… Wir sind später dort. Fahren früher heim. Sehen natürlich nicht alles. Aber hey… Entschleunigung ist das Zauberwort. Und das Wichtigste: BSB haben ihrem Namen alle Ehre gemacht und wir unsere Zweisamkeit genossen.

„#60 – Backstreets Back Alright / Ein Wochenende in Prag“ weiterlesen

#57 – Back Home / 8 Fragen an mich

Long time no see. Es ist ruhig geworden um unplanbar.com. Aber no worries – es gibt mich noch! Ich bin lediglich ein wenig schreibfaul geworden und weiß bei meiner ewig langen ToDo-Liste nicht wo ich anfangen soll (Freizeitstress – sehr arm, ich weiß). Mit ein wenig schlechtem Gewissen melde ich mich also heute mit dem ersten Beitrag aus der Heimat und beantworte Fragen, die mir in den letzten drei Wochen im Zuge meines Familie-Bekannte-Freunde-Treffen-Marathons gestellt wurden.

„#57 – Back Home / 8 Fragen an mich“ weiterlesen