Indien

sabbatical. 01-05/2019. travelling. solotraveller. backpacking. sightseeing. yoga. kitesurfen. volunteering.
reiseberichte. tipps & tricks. sehenswürdigkeiten. hotel- & restaurantempfehlungen. erfahrungen. gedanken. als frau alleine in indien.


städtetrip – delhi, jaipur, agra, varanasi
yttc – arambol/goa
städtetrip – hampi, bangalore und mysore.
kitesurfen – morjim/goa
volunteering – varkala/kerala
städtetrip – kochi, alleppey
wandern – munnar
palmblattlesung – bangalore
sivananda yoga center – madurai

yttc 200hrs / yogalehrerausbildung siehe Yoga.


#57 – Back Home / 8 Fragen an mich

Long time no see. Es ist ruhig geworden um unplanbar.com. Aber no worries – es gibt mich noch! Ich bin lediglich ein wenig schreibfaul geworden und weiß bei meiner ewig langen ToDo-Liste nicht wo ich anfangen soll (Freizeitstress – sehr arm, ich weiß). Mit ein wenig schlechtem Gewissen melde ich mich also heute mit dem ersten Beitrag aus der Heimat und beantworte Fragen, die mir in den letzten drei Wochen im Zuge meines Familie-Bekannte-Freunde-Treffen-Marathons gestellt wurden.


#55 – Sivananda Yoga Ashram Madurai / Vom Handyfasten und dem perfekten Abschluss der Reise

Ich frage mich wie viel Zeit ich täglich am Handy verbringe. Falsch. Ich frage mich nicht. Ich bin erschüttert. Der Nachwuchs meines Bruders beschwert sich darüber schon seit Jahren. Mir klingen ihre Worte im Ohr: „Du immer mit deinem Handy…!“ (Zumindest bis der Große sein eigenes bekommen hat…) Seit ich in Indien bin hat sich daran nicht viel verändert. Listen schreiben. Gedanken notieren. Sachen googeln. Schauen was die Freude in der Heimat treiben. Familie auf dem Laufenden halten. Familie mit Fotos versorgen. Schauen wie spät es gerade daheim ist und sich vorstellen was der Partner gerade treibt. Die Verbindung zur nächsten Destination raussuchen. Fotografieren. Filmen. Auf die Uhr schauen. Tonaufnahmen machen. … Und auch einfach nur auf Facebook und Instagram scrollen ohne danach genau zu wissen was ich gesehen habe. Ein Tag ohne Handy? In meiner Vorstellung ein Ding der Unmöglichkeit. … Dann reise ich ins Sivanada Yoga Ashram nach Madurai. Irgendwo im Nirgendwo. Und plötzlich habe ich das Bedürfnis danach. Mach’s einfach. Und melde mich für vier Tage ab.


#54 – Palmblattbibliothek in Indien (Teil 2) / Meine Lesung

Wie im letzten Beitrag #53 – Palmblattbibliothek in Indien (Teil 1)/ Meine Zukunft auf einem Palmblatt?bereits vorweggenommen: Der vor drei Monaten vereinbarte Termin in der Palmblattbibliothek hat tatsächlich letzte Woche stattgefunden. Ich bin also ein zweites Mal nach Bangalore gereist um mir meine Zukunft voraussagen zu lassen. Hingegen aller Befürchtungen findet der Reader nach ein paar Fragen mein Palmblatt, faltet es auseinander und beginnt zu lesen…

English Version: #54 – Palmleaflibrary in India (part 2) / My reading


#53 – Palmblattbibliothek in Indien (Teil 1)/ Meine Zukunft auf einem Palmblatt?

Vor tausenden von Jahren sollen in Indien die Schicksale von Menschen auf Palmblättern niedergeschrieben worden sein. Von Menschen wie dir und mir. Und heute soll man in sogenannte Palmblattbibliotheken gehen und sich sein Palmblatt vorlesen lassen können. Was gibt es zu meinen Vorleben zu sagen? Was ist in diesem Leben in der Vergangenheit passiert? Wie sieht es derzeit aus? Was wird die Zukunft bringen? Beruflich – Privat – Gesundheitlich. Wer mich kennt weiß: Ich bin spirituellen und übernatürlichen Dingen sehr aufgeschlossen gegenüber. Aber wie zum Geier soll das funktionieren?! … Letzte Woche habe ich mich höchstpersönlich davon überzeugt. Meine Lebenserwartung war nur eines der Dinge, die mir vorausgesagt wurden.

English Version: #53 – Palmleaflibrary in India / My future written on a palmleaf?


#52 – Das Highlight meiner Indienreise: Kolukkumalai, die zweithöchte Teeplantage der Welt

Als ich von der zweithöchsten Teeplantage der Welt höre und dass es DAS Ausflugsziel rund um Munnar ist, beschließe ich es als erstes in Angriff zu nehmen. Angeblich fahren die meisten mit dem Jeep hinauf. Ein Deutscher aus dem Hostel erzählt aber, dass er zu Fuß gegangen ist. Da mir unbedingt danach ist mir die Beine zu vertreten und mich in dieser wundervollen Landschaft zu bewegen, beschließe ich letzteren Aufstieg zu wählen. Phoebe und Ben, ein neuseeländisches Pärchen, fragen mich, ob ich mit ihnen auf dem Gipfel in einem Zeltlager übernachten möchte. „Warum eigentlich nicht? Ja, ich bin dabei.“ … Da ahne ich noch nicht, dass es das Highlight meiner Indienreise werden würde.


#51 – Reisebericht Munnar / Indien von einer ganz neuen Seite

Als ich unschlüssig bin wie ich meine letzten Wochen in Indien verbringen soll, ist sich meine Mama sicher: „Munnar solltest du besuchen! Das ist bestimmt toll!“ Es soll da viele Teeplantagen geben und wundervolle Natur. Ich höre zwar, dass die Straßen derzeit komplett renoviert werden und es verkehrstechnisch ein Horror ist, entscheide mich aber dennoch „in die Berge“ zu fahren. Und wisst ihr was? Es war die beste Entscheidung dieser Reise. (Ein riesiger Dank an meine recherchierfreudige Mama!) Ich konnte Indien von einer ganz neuen Seite kennenlernen.


#49 – Amma’s Ashram (Teil 4) / Mein Darshan – Umarmt und gesegnet von Amma

Eins gleich vorweg: Um von Amma Darshan zu empfangen bleibe ich extra bis 15. Mai 2019 im Ashram. Alleine schon deshalb, weil ich schon Tage zuvor merke welch eine besondere Sache es ist und ich natürlich extrem neugierig bin. Abgesehen davon, dass ich schon echt Glück habe im Ashram zu sein, wenn Amma gerade höchstpersönlich anwesend ist (da sie mehr als die Hälfte des Jahres international unterwegs ist) – Darshan zu empfangen scheint das höchste Gut zu sein, mit dem man das Ashram verlassen kann. Also – let’s do it!


#48 – Amma’s Ashram (Teil 3) / (M)Ein Tag im Ashram

Nachdem ich auf der Orientierungstour das Gelände kennengelernt und mich vor dem Informationsbüro eingelesen habe, bin ich bereit das Leben in Amma’s Ashram zu entdecken!

Ich hoffe nach dem letzten Beitrag #47 – Amma’s Ashram (Teil 2) / Was ist eigentlich ein Ashram?! seid auch ihr startklar…?


#47 – Amma’s Ashram (Teil 2) / Was ist eigentlich ein Ashram?!

Nachdem ich mich also nach drei Tagen im Bett wieder langsam ans Tageslicht und in die Zivilisation traue, muss ich erst einmal ankommen und mich langsam einfinden. Abgesehen davon, dass ich noch unglaublich schwach, müde und langsam bin – hier ist alles so fremd. Die meisten tragen komplett weißes Gewand (1. Warum?! 2. Wie halten sie es hier so weiß…?) und laufen geschäftig mit Metall-Dosen über das Gelände (Was ist da drinnen?). Vielen tragen diesen Punkt auf der Stirn – manche schwarz, andere weiß und fast alle haben eine große Nuss als Kette um den Hals gebunden. Niemand sagt „Hallo“, „Bye“ oder „Sorry“, sondern ausschließlich „Namah Shivaya“. Einige chanten unaufhörlich Manten beim Gehen oder Sitzen, andere sind mit einem Polster im Beutel über der Schulter offenbar auf dem Weg zum Meditieren (wohin?). … Und was mache ich hier eigentlich?!


#46 – Amma’s Ashram (Teil 1) / Vom Check-In ins Krankenhaus

Von Alleppey sollte es am 04. Mai 2019 also endlich in ein Ashram gehen. Nachdem es mit Sivananda nicht sein sollte, nehme ich mir vor Amma’s Ort kennenzulernen. Mit gemischten Gefühlen registriere ich mich ein paar Tage zuvor auf der Website. Warum gemischt? Weil Monika und Udo (in Varkala kennengelernt) uuuuunendlich darüber geschwärmt haben. Und Cristina (ebenfalls in Varkala kennengelernt) vor lauter Schreck nach zwei Tagen bei Amma gleich wieder abgereist ist. Menschen, Meinungen und Gefühle sind verschieden wie wir inzwischen wissen. Also bin ich extrem gespannt wie es wohl für mich wird.


#45 – Unterwegs in Alleppeys Backwaters / Eine Bildergeschichte

Nach der ungeplanten Zwischenstation in Kochi schaffe ich es doch noch nach Alleppey und zu den Backwaters. Mehr als die und den Strand gibt es hier angeblich auch nicht zu sehen. Aber alleine für die Bootsfahrt und einen Tag Entspannung zahlt es sich aus hierher zu kommen.


#44 – Reisebericht Kochi (Cochin) / Ungeplanter Besuch eines total netten Flecks Indiens … und eines indischen Kinofilms

Kochi war zwar in meinem Hinterkopf, stand aber nicht auf meiner „Must-See“-Liste, da ich immer wieder gehört habe, dass es da nicht wirklich etwas zu sehen gibt… Mit dem Ziel nach Alleppey zu fahren, um die Backwaters zu sehen, lande ich dann mitten in der Nacht doch ungeplant dort (Stichwort: falscher Zug – nachzulesen hier: #39 – unplanbar.com Deluxe / Jetzt mache ich dem Blognamen alle Ehre). Und bin so begeistert, dass ich gleich vier Nächte bleibe…


#43 – Volunteering in Varkala Teil 2 von 2 oder auch: Schlussendlich eine tolle Zeit

Zugegeben: Wenn man die Fotos sieht, klingt mein letzter Beitrag echt nach Jammern auf höchstem Niveau… Fotos von schmutzigen Handtüchern, abgewohnten Möbeln, Fleckigen Stuhlpölstern, schmutzigem Boden, Vogelmist usw. erspare ich euch aber. Abgesehen davon – habe ich in Teil 1 ohnehin auch schon erwähnt: Ganz eigenartig, aber auch nachdem ich geputzt, mich eingerichtet und zum Schluss schon gut eingewöhnt habe – so richtig heimelig und wohl habe ich mich nie gefühlt. Vielleicht kennt ihr das ja… Orte mit denen man trotz aller Anstrengung einfach nicht warm wird.

Dieser Beitrag soll aber nicht wieder von Gejammer geprägt sein. Denn NATÜRLICH gab es auch einmalige Momente in 28 Tagen Edengarden und schlussendlich war es eine tolle Zeit!


#42 – Volunteering in Varkala Teil 1 von 2 / Erster Eindruck: Ich glaub ich muss hier weg…

Was für ein genialer Einfall mir da doch im März in Morjim am Strand gekommen ist, während ich da so in der Sonne bruzelnd gelegen bin und mir den Kopf zermatert habe wo ich denn als nächstes hinreisen könnte. Volunteering ist das Stichwort. Freie Kost und Logis gegen meine Arbeitsleistung und das noch dazu bei und mit Einheimischen. Die Möglichkeit etwas zu lernen und direkt am Leben der Locals teilzuhaben. Ajajaj… Dass ich da nicht früher drauf gekommen bin und es anscheinend nur mit Afrika verbunden hatte…


#41 – Zeit für ein Dankeschön… an meinen Freund oder: Auch Liebe ist unplanbar

Heute vor einem Jahr war noch alles so anders, dass ich es nicht glauben kann was inzwischen alles passiert ist…

Heute vor einem Jahr musste – nein, durfte – ich erfahren: Auch Liebe ist unplanbar.


#40 – Von bereichernden Begegnungen auf Reisen / Good Vibes auf unplanbar.com

Nachdem die letzten Beiträge – bis auf den letzten – ja eher von Negativität geprägt waren und es sogar offenbar so geklungen hat, als ginge es mir gar nicht gut war mir klar: es ist mal wieder Zeit für positive Energie und ein paar Good Vibes bei unplanbar.com.

Dazu habe ich mein Standby-Hirn nach schönen Dingen dieser Reise durchforstet und bin gleich beim ersten – oder chronologisch letzten – hängengeblieben: Bereichernde Begegnungen auf meiner Reise.


#39 – unplanbar.com Deluxe / Jetzt mache ich dem Blognamen alle Ehre

Die ersten zwei Monate meiner Reise lief soweit alles „nach Plan“. Auch wenn ich dachte ich bin ungeplant unterwegs – da wusste ich noch nicht was ungeplant wirklich bedeutet. Dieses Wort hat seit letzter Nacht eine völlig neue Bedeutung für mich… Zeit euch zum Schmunzeln zu bringen.


#38 – „Ist das ein Scherz?!“ / Vom Kundenservice bei DHL und airtel: So schlimm, dass es fast schon wieder lustig ist

Nicht dass ich ein geduldiger Mensch bin. Eher das Gegenteil. Aber in Sachen Kunde-Sein habe ich gelernt – sagen wir – nachsichtig zu sein. Vor allem seit ich in Dienstleistungsberufen tätig war. Ich gebe gerne Lob, wenn ich zufrieden war – egal, ob Restaurant, Geschäft oder Hotline. Und ich gebe mir alle Mühe kein unangenehmer, lästiger, ungeduldiger Kunde zu sein. Umgekehrt erwarte ich einen entsprechenden Kundenservice, denn auch, wenn es irgendwie verstaubt klingt: Der Kunde ist König. Was nicht heißen soll, man muss sich alles gefallen lassen. Aber da ist dann noch die Sache mit dem Weitersagen: „Eine Marke ist nicht mehr das, was wir dem Kunden darüber erzählen. Sondern was der Kunde anderen darüber erzählt.“ Also lasst euch berichten…


#37 – Von innerlicher Zerrissenheit / Zwischen Heim- und Fernweh

Sich innerlich zerrissen fühlen. Das eine fühlen. Und der Sekunde darauf etwas anderes. Oder gar das Gegenteil. Oder gar im selben Moment. Oder ein Gefühl im Bauch zu haben. Und ganz rational zu wissen, dass es Unfug ist – sofern Bauchgefühle Unfug sein können. Als würde ich aus zwei Hälften bestehen. Als würde an je einer meiner Seiten jemand stehen und an meinen Armen ziehen. Mich auseinanderziehen. Als wären die beiden zwei weitere Exemplare meiner eigenen Person. Die eine die das will. Die andere die das andere will. Die eine, deren Herz das eine sagt. Die andere, die auf den Verstand hört, der das Gegenteil sagt. Keine Möglichkeit die beiden in Einklang zu bringen. Langsam exakt in der Hälfte geteilt, auseinandergerissen. Kennt ihr dieses Gefühl auch?


#36 – Volunteering: Wie funktioniert das eigentlich? / Ein kurzer Einblick in die Plattform workaway.info

Der oder die eine oder andere unter euch fragt sich vielleicht wie das mit dem Volunteering eigentlich funktioniert. Ich bin absoluter Newbie und habe gerade meine erste Erfahrung hinter mich gebracht – trotz allem möchte ich euch nicht vorenthalten wie es dazu kam und allen Interessierten einen Einblick in die Plattform workaway.info geben. Vielleicht kommt ja die oder der eine andere von euch auf den Geschmack. 😉


#35 – Reisebericht Panjim (Panaji) – Mein Highlight: Von einem ungeplanten Wiedersehen und unglaublich herzlicher Gastfreundschaft

Neben den Dingen wie Unterkunft, Sehenswürdigkeiten und sonstigen Erlebnissen, möchte ich euch natürlich mein Highlight dieser Stadt nicht vorenthalten und zwecks Artikellänge und Wichtigkeit für mich, widme ich dem einen eigenen Beitrag. Macht euch auf ein ungeplantes Wiedersehen und ganz viel Gastfreundschaft gefasst!

English-Version: #35 – Travel Report Panjim (Panaji) – My Highlight: About an unplanned reunion and superwarm hospitality


#34 – Reisebericht Panjim (Panaji) und Old Goa (Velha Goa)

Bevor ich von Goa hierher nach Kerala aufgebrochen bin, war die ursprüngliche Idee nach Morjim „einen Sprung“ (in dem Fall zwei Tage) in Goas Hauptstadt, Panjim, vorbeizuschauen – zwecks „Wenn ich schonmal da bin, schau ich mir das schnell an.“

Wiedermal (langsam wird’s zur Routine) kam es anders…


#33 – Fernbeziehung auf Zeit / Schwierig ist kein Ausdruck

„Wie geht’s eigentlich dem Stefan und dir?!“, ist wohl eine der meistgestellten Fragen, wenn ich mit jemandem aus der Heimat Kontakt habe. Und jedes Mal denke ich mir, dass zu dieser Frage dringend ein Blogbeitrag notwendig ist. Wie ihr wisst, schreibe ich zwar ganz klassische Reiseberichte – aber das wirklich Interessante ist ja alles drumherum. Oder dahinter, wenn man so will. Emotionen. Gefühle. Persönlich Themen. … Und ja – eine Fernbeziehung auf Zeit ist ganz sicher ein persönliches Thema. Eines dass mich stark beschäftigt und täglich begleitet. Aber wie offen wird darüber eigentlich gesprochen oder geschrieben? Ich werde hier jedenfalls mein bestes geben ehrlich zu sein…


#32 – Birthday abroad / Von meinem 30. Geburtstag in der Ferne und einem Wink des Schicksals

„Zu meinem 30er möchte ich auf keinen Fall daheim in Wien sein. Und ich will auch nicht feiern, wenn ich zurück bin.“, war ich der festen Überzeugung. Und – guess what – tatsächlich habe ich die Entscheidung schon kurz nach meiner Abreise aus Wien ein wenig bereut. Ein wenig ist vielleicht sogar ein wenig untertrieben. Ich hab mich echt geärgert. Und war traurig. Geburtstag alleine. Nicht irgendein Geburtstag. Ein Runder. Mein Dreißigster.


#31 – Reisebericht Thiruvananthapuram / Trivandrum – Von meinem nicht vorhandenen Orientierungssinn und der Herrlichkeit der Stille

Derzeit bin ich in Varkala/Kerala für 18 Tage zum Volunteering in einem Ayurvedic Resort. Da ich an nur fünf von sieben Tagen arbeiten muss, beschließe ich einen Tagesausflug nach Thiruvananthapuram – besser bekannt und aussprechlicher als Trivandrum – zu machen.


#30 – Reisebreicht Nordgoa / Lokalempfehlungen oder auch: ein Bericht für den Gaumen

Manch einer meint es gibt schon genug Reiseblogs, die Hotels, Sehenswürdigkeiten und Lokale empfehlen. Als passionierte Foodloverin und leidenschaftliche private Restaurant- und Lokaltesterin habe ich mich dennoch entschieden einen Beitrag dem Essen zu widmen. Wenn nur eine Person davon profitiert bin ich glücklich. Und wenn ich diese Person bin, weil ich wiedermal nach Goa reise und mein Gedächtnis auffrischen möchte, soll es mir auch recht sein. 😉

Viel Spaß beim Schmökern und Genießen!


#29 – VON WURZELN UND FLÜGELN / ZEIT FÜR EIN DANKESCHÖN… AN MEINE ELTERN

Vor kurzem habe ich eine Mail bekommen, die mich sehr zum Nachdenken gebracht hat. Gestern hatte ich dann ein sehr langes, gutes Gespräch mit einer Mutter, eines Sohnes, der (ich wollte jetzt fast in meinem Alter ist schreiben… haha) Anfang der 20er ist. Wir haben uns darüber unterhalten, wie stark Mütter es fühlen, wenn etwas tatsächlich nicht mit dem Kind stimmt (auch über kilometerweite Entfernungen) und dem Unterschied der ganz „normalen“ Sorgen. Nach all den Eindrücken wusste ich: Es ist dringend Zeit mich wieder zu bedanken. Diesmal bei meinen Eltern – weshalb der Beitrag auch an sie gerichtet ist…


28 – WHAT ARE YOU MISSING? ODER „ES GEHT AUCH OHNE…“

Wie ich euch ja schon berichtet habe war es gar nicht so einfach meinen 65 Liter-Rucksack zu packen, nur einen Mini-Bruchteil meiner scheinbar lebensnotwendigen Alltagsbegleiter hineinzustopfen und den Rest mit einem eigenartigen Gefühl zurückzulassen. Schließlich bin ich vier Monate unterwegs. „Da wird mir schon einiges fehlen!“, war meine Befürchtung..


27 – Der verzweifelte Versuch Kitesurfen zu lernen oder auch: Wo ich bin scheint kein Wind zu sein / Kitesurfen in Goa

Wer meine Familie kennt weiß, dass sowohl meine Eltern als auch mein Bruder leidenschaftliche Windsurfer sind. So richtig wollte das Feuer zu mir nie überspringen. Vergeblich hat mein Papa mir am Strand in Italien auf das weite Meer zugerufen ich solle das Segel näher zu mir ziehen. Mehr als wackelig ein wenig in eine Richtung und dann wieder zurück zu fahren wurde es nie… (Sorry an dieser Stelle, Paps!)

#25 – Das ist wohl nicht deine Woche?! / Von einer der bescheidenen Zeiten dieser Reise

So viele Beiträge hintereinander stelle ich ja normalerweise nicht so schnell online. Möchte euch weder bombardieren noch nerven. Und dass der schlussendlich so lang wurde tut mir auch leid.

Aber hey… Ihr glaubt mir ja sonst nicht was in ein paar Tagen alles schief rennen kann.


#22 – Eigentlich sollte ich… – Von selbst auferlegten Pflichten und der Unmöglichkeit einfach nichts zu tun

Da bin ich nun. In Goa, Morjim Beach. Und habe „frei“ – besser gesagt: unverplante Zeit. Wie ihr wisst: Seit 20. Jänner 2019 bin ich unterwegs. Nach zehn Tagen Sightseeing im Norden Indiens waren meine nächsten drei Wochen in der Yogalehrerausbildung in Goa von früh bis spät durchgetaktet. Danach ging es von einem Ort zum anderen und wieder stand tägliches Sightseeing auf dem Programm. Damit konnte ich ganz gut. Bin ich es ja gewohnt immer auf Zack und beschäftigt zu sein. Nie stillzustehen. Am 06. März habe ich mich dann zurück in Goa an einem ruhigen Strand eingefunden. Ab dann: Freizeit.


#20 – Maha Shivatri, die große Nacht Shivas oder auch: „How come you find yourself here?“

Eines habe ich euch von meiner Zeit in Bangalore noch unterschlagen… Eigentlich das Spannendste, das ich hier erlebt habe. Der 04. März 2019 war für die Hindus heuer ein besonderer Tag: Maha Shivatri, die große Nacht Shivas. Und für mich die Gelegenheit eine Erfahrung reicher zu werden.


#19 – Reisebericht Bangalore / „Wie bekomme ich das alles in meinen vollen Rucksack?!“

Es geht dahin mit den Reiseberichten diverser indischer Städte… Next Stop: Bangalore.


#18 – Reisebericht Mysore, ein ungeplanter Abstecher

Mysore zu besuchen ist irgendwie zufällig passiert (falls es Zufälle nun gibt…). Der Plan wäre gewesen nach Hampi in Bangalore zu bleiben. Der ursprüngliche Grund nach Bangalore zu fahren hat sich aber zwei Tage vor Abfahrt in Luft aufgelöst – dazu ein andermal… Wie so oft kam es also wiedermal anders.


#17 – Karin goes North oder auch: eine Gruppenreise durch Nordindien (Gastbeitrag Karin)

Noch von Graz aus habe ich vor einer gefühlten Ewigkeit eine 14-tägige Gruppenreise gebucht, die mich von Delhi nach Kathmandu in Nepal führen wird. Ich muss gestehen, gegen Trips in der Horde verspüre ist seit jeher eine instinktive Abneigung. Mit dieser Art von Reisen verbinde ich asiatische Menschen die wie ferngesteuert einer bunten Wimpel (austauschbar gegen einen Regenschirm) folgen… und natürlich den allseits beliebten Verkauf von Heizdecken.

Berechtigt fragt man sich: warum also sitzt sie dann gerade in einem Bus nach Jaipur – gemeinsam mit 14 anderen Touristen.


#16 – Reisebericht Hampi oder auch: Gesegnet von einer Elefantendame

„Hampi sollte man unbedingt gesehen haben!“, habe ich mir mehrmals sagen lassen. Da Karin von Beginn an vorhatte nach der Yogalehrerausbildung dorthin zu fahren, wir uns so gut verstehen und ich keine weiteren Pläne habe, beschließe ich: Ich fahre mit.


#15 – Es gibt keine Zufälle oder auch: Tätowieren in Indien?

Schon lange möchte ich mir ein neues Tattoo zulegen. Irgendetwas kam immer dazwischen. Mal war es die Zeit, mal das nötige Kleingeld, mal die Unsicherheit was es nun tatsächlich werden soll. In Goa gelandet packt mich die Tattoo-Lust erneut. Nachdem ich aber realisiere, dass das Risiko eines hässlichen Motivs oder einer Infektion doch größer ist als zu Hause, verwerfe ich den Gedanken wieder. Vorläufig.


#13 – Ich packe (nicht) in meinen Koffer… äh… Rucksack

Wie ganz zu Beginn angekündigt reiche ich ab und an mal Beiträge zu schon länger vergangenen Ereignissen nach. Eines dieser Ereignisse, die für meinen Geschmack durchaus teilenswert ist: Das Projekt „Rucksack-Packen“.


#10 – Verstand vs. Bauchgefühl

Ich weiß… Derzeit folgt ein Beitrag dem nächsten ziemlich rasch. Trotz des Zeitmangels habe ich das Bedürfnis so vieles loszuwerden. Und da mich aktuell tagein tagaus eine und dieselbe Frage quält, will ich versuchen meine Gedanken mit euch zu teilen.


#06 – Mit dem Nachtzug durch Indien

Wenn ich daran denke wie der Großteil der Menschen reagiert hat, als ich gesagt habe, dass ich alleine nach Indien reisen werde, bleibt jenen bei dem Titel dieses Blogbeitrags vielleicht erstmal die Luft im Halse stecken.

Zugegebenermaßen… Nachdem was man so über Indien hört – als der Hotelmanager mir meine Tour vorgelegt hat und erklärt hat, dass ich mit dem Nachtzug von Agra nach Varanasi fahren werde – mir ist auch kurz das Herz stehen geblieben.


#05 – ELEFANTENHAUT IST WAS ANDERES

Kurz vor meiner Abreise nach Indien war ich mit meinem Freund im Tiergarten. Wir haben die letzten gemeinsamen Tage, so sehr es uns möglich war, neben allen Gedanken und Gefühlen die nächsten Monate betreffend, sehr genossen. Wir hatten Glück und im Elefantenhaus war gerade Fütterung – für die Besucher und Besucherinnen gab es dann auch einige Infos übers Mikrofon: „Elefanten haben eine besonders dicke Haut. Deshalb nennt man sie Dickhäuter, es kommt also nicht von Ungefähr.“, haben wir da erfahren.


#04 – Reisebericht Delhi

Am 01.02. startet meine Yogalehrerausbildung in Goa. Der Flug nach Goa hat einen Zwischenstopp in Delhi – ich habe also beschlossen hier ein paar Tage zu bleiben und mir die indische Hauptstadt anzusehen.


#03 – VOM ENTSCHEIDUNGEN TREFFEN UND SICH SELBST VERTRAUEN

„Zu viele Köche verderben den Brei.“

Ein altbekanntes Sprichwort, etwas abgedroschen vielleicht… Aber da kann schon auch was dran sein.


#02 – VOM (NICHT-)SCHÄMEN

„You have never heard about Agra?!“

… So oder so ähnlich klingt es, wenn der Inder an der Rezeption freundlich erstaunt darüber ist, wie wenig vorbereitet man nach Indien kommen kann.