Tansania

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sansibar / paje, stonetown
kindergarden of joy (volunteering) / mafinga


#82 – Samaritan Volunteer Project / Ein Satz mit X: „Das war wohl nix.“

Nachdem ich den Kindergarten of Joy zwar echt lieben gelernt habe – mich aber doch die Unzuverlässigkeit und die Wichtigkeit unseres Geldes zu sehr geärgert haben – entscheide ich mich noch eine andere Schule in Tansania kennenzulernen. Via workaway.info stoße ich auf Samaritan Volunteers, eine Schule in Chamanzi/Dar es Salaam. Die Idee ist meine letzten 3,5 Wochen in Tansania dort zu verbringen. Aber – wiedermal – kommt es ungeplant anders und ich reise nach einer Woche weiter. Frei nach dem Motto: Ein Satz mit X, das wahr wohl nix.


#81 – Kindergarten of Joy – Meine Lieblingsfotos

So viele schöne Momente wie mir von den drei Wochen Mafinga in Erinnerung bleiben, so wenig habe ich das Gefühl sie wirklich in Worte fassen können. „Man muss es selbst erlebt haben.“, ist unser Fazit nachdem ich mit den anderen Volunteers meine Gedanken teile und es einigen anderen auch so geht.

Trotz alledem: Es gibt einige Lieblingsfotos. Und Bilder sagen ja manchmal mehr als 1.000 Worte. Einige davon konnte ich den letzten Blogbeiträgen schon einbauen. Ein paar kennt ihr noch nicht. Daher ein Beitrag ganz ohne Text, in Stille – einfach nur etwas für’s Auge. Denn das beste kommt schließlich zum Schluss. Und damit ist auch das Thema „Kindergarden of Joy“ abgeschlossen.


#80 – Kindergarten of Joy – Mein Fazit

Ein Fazit über die Zeit im Kindergarden of Joy zu schreiben ist gar nicht so einfach. Meine Eindrücke sind irgendwie ziemlich divers…


#79 – Kindergarten of Joy – Von M wie Morgenläufe bis Z wie Zahn ziehen lassen

Und so schnell geht’s! Hier der zweite und letzte Teil der A-Z-Serie so vieler Dinge, die ich in drei Wochen Kindergarden of Joy erlebt habe.


#78 – Kindergarten of Joy – Von A wie das Amen im Gebet bis K wie Kleid schneidern lassen

Drei Wochen im Kindergarden of Joy in Mafinga, Tansania. Und so unendlich viel erlebt. So unendlich viele Eindrücke reicher. So viele liebe Menschen getroffen. So viele Tränen getrocknet. So viele lachende Gesichter gesehen. Von so viel Kindergekicher angesteckt worden. So oft an meine Grenzen der Geduld gegangen. So viel, auch außerhalb des Kindergartens, probiert, gelernt, gehört, gesehen. … Da ich euch nichts davon unterschlagen möchte, habe ich alles in ein A-Z gepackt. Und hier gibt’s den ersten Teil davon…


#77 – Kindergarten of Joy – Von einem „ganz normalen“ Schultag

Es geht wieder los! Die Ferien sind vorbei und am 16.09. lebt auch der Kindergarden of Joy in Mafinga / Tansania wieder auf. Viele Schulen hier sind Kindergarten und Schule für die Jüngsten in einem. Auch im Kindergarden of Joy gibt es eine Baby-, Middle- und Upper Class. Ich helfe mit den anderen Volunteers hauptsächlich Esther, der Lehrerin, in der Baby Class und unterstütze wo auch immer es gerade passt. Und heute nehme ich euch einen Tag mit…


#76 – Kindergarten of Joy – Von Farbe, Pinsel und kreativen Meisterwerken

Als Alternativprogramm zur Baustelle dürfen wir unserer Kreativität am Freitag letzter Woche freien Lauf lassen. In einem anderen Kindergarten-Gebäude des Kindergarden of Joy gibt es einen Raum, der Verschönerung notwendig hat. Mit nur zwei Farben und ohne Pinsel und konkretem Plan machen wir uns auf den Weg.


#75 – Kindergarten of Joy – Ab auf die Baustelle

Die Ferien haben also begonnen! Die Kinder haben im September fast zwei Wochen frei. Nach den ersten beiden Tagen, sehe ich sie erst am 16.09. wieder. Damit uns nicht langweilig wird, während es im Kindergarten nicht mehr von laufenden Zwergen wimmelt, helfen wir beim Bau von neuen Klassenräumen. Der Kindergarten, in dem wir derzeit wohnen, muss mit Dezember geräumt werden – er ist nur gemietet. Albert hat mit seinem Team und Spenden einen Grund gekauft und baut seit mehr als zwei Jahren neue Klassenräume auf. Hier müssen Sand geschleppt, Wasser geschöpft und Ziegelsteine aufgelegt werden…


#74 – Kindergarten of Joy – Von Abschlusstests, Luftballons und Gesichtsmalerein

Was mir niemand sagt, bevor ich im Kindergarden of Joy ankomme: Es sind nur noch ein paar (so genau weiß das wohl niemand…) Tage Unterricht, bevor die Ferien beginnen. Danach werde ich erstmal nicht mit Kindern arbeiten. Erst ist die Rede von mehr als zwei Wochen – schlussendlich werden es doch nur zehn Tage sein. Die letzten zwei (irgendjemand entscheidet dann offenbar doch…) Tage verbringen wir mit Abschlusstests, ganz viel Spielen, unendlicher Freude über Luftballons und schönen Gesichtsmalerein.


#73 – Kindergarten of Joy – Vom Leben in einer anderen Welt

Von Stonetown / Sansibar fliege ich nach Dar es Salaam – aufs Festland in Tansania, wo ich zwei Nächte bleibe (aber nichts Besonderes entdecke – daher kein Beitrag dazu…). Am 31.08.2019 düse ich um 04:30 Uhr morgens mit dem Taxi zum Busbahnhof, um meine Reise nach Mafinga, im Landesinneren, und zum Kindergarden of Joy anzutreten. Dort angekommen finde ich gefühlt 500 Busse vor und eine Horde Menschen, die wild durcheinander rennt. Es werden mir Bustickets und das Tragen meiner Tasche angeboten, an meinem Ärmel gezupft, auf mich eingeredet. Ich bin froh, als ich beim richtigen Bus ankomme, Albert – der Eigentümer des Kindergartens – mich in Empfang nimmt und schon ein Busticket für mich besorgt hat.


#72 – Ein Tag in Stonetown, Sansibars historischem Herzstück

Sansibar Stadt und Stonetown, als dem „historischen Herzstück“ davon, muss ich unbedingt noch einen Besuch abstatten, bevor ich mich aufs Festland verzupfe. Die Angst nicht alles an einem Tag sehen zu können verflüchtigt sich schnell, als ich feststelle, dass die Wege weitaus kürzer sind, als sie auf der Karte aussehen. Da bleibt sogar noch Zeit für einen gemütlichen Kaffee mit Aussicht und einem Cocktail beim Sundowner.


#70 – Kontrastprogramm zum Kilimanjaro: 17 Tage Sansibar

Als totales Kontrastprogramm zum Kilimanjaro begebe ich mich nach der Tour nach Sansibar. Erstmal drei Nächte gebucht. Man weiß ja nie was einen in der Unterkunft erwartet… Ab dem ersten Moment für ziemlich gut befunden. Dann verlängert. Und verlängert. Und verlängert. Bis ich mich nach 17 Tagen schweren Herzens von Paje, dem Summer Beach Hotel, der Hakuna Matata Kiteschool und allen Personen, die in irgendeiner Form damit zusammenhängen verabschiede und weiterziehe. Was bleibt sind tolle Fotos, neue Kontakte über die Welt verteilt, einmalige Erinnerungen, ein neuer Lieblingssport… und Stolz.


#68 – Kilimanjaro behind the scenes / Über die Dinge, die einem niemand vorher sagt

Zugegebenermaßen… Ich habe mich im Grunde fast gar nicht informiert. Habe nur mit drei Bekannten, die ihn bereits bestiegen haben, gesprochen – hauptsächlich darüber was ich alles einpacken muss, damit ich nicht am Kältetod sterbe. Nadja, Ulli und Dominik informieren sich im Voraus aber ausgiebig. Und zusammen stellen wir fest: Es gibt einige Dinge, über die einem niemand etwas sagt. Kurzfristig frage auch ich mich: Soll ich echt darüber schreiben wie es ist nachts in einen Müllbeutel zu pinkeln oder sich tagelang nicht zu waschen? Und dann fällt mir wieder ein: Keine Tabus bei unplanbar.com. Reallifeblog ist Reallifeblog.


#67 – Mein Weg auf den Kilimanjaro / Tag 7-8 Summit Day / inkl. Routenbeschreibung und Packliste

Um 22:00 Uhr läutet mein Wecker. Es ist arschkalt und ich bin echt nervös. Weil ich nicht weiß in welchem Zustand ich zurück ins Camp kommen werde, packe ich alle Sachen zusammen, während ich mir eine Schicht nach der anderen Anlege – und immer noch nicht sicher bin, ob das vielleicht zu viel ist?! Oder doch zu wenig? Ich verfalle in totalen Stress, was mich komplett außer Atem bringt und ich schlussendlich nach Luft ringend fix und foxi im Essenszelt stehe. Dazu ist mir wieder megaschlecht und mein Durchfall findet kein Ende. Die gute Laune, Motivation und Zuversicht von vor ein paar Stunden sind wie weggeblasen.


#66 – Mein Weg auf den Kilimanjaro / Tag 4-6

Mit eiskalter Nasenspitze wache ich an Tag 4 auf und stelle beim Aufzippen des Zelts auf dem Weg zum Klo fest: alles ist gefroren. Doch gleich darauf eröffnet sich die gute Nachricht des Tages: Der Himmel ist klar, die Sonne scheint und das Tal mit Wolken bedeckt. Was für ein Ausblick! Außerdem: Die feuchte Wäsche, die ich in meinen Schlafsack genommen habe (#lifehack) ist fast trocken. Das könnte ein guter Tag werden!


#65 – Mein Weg auf den Kilimanjaro / Tag 1-3

Andere bereiten sich ewig auf die Besteigung des Kilimanjaro vor. Planen weit im Voraus. Informieren sich bis ins kleinste Detail. Trainieren. Durchforsten Packlisten. Ich mache diesem Blog wiedermal alle Ehre und weiß am Hinflug nichtmal genau wie hoch er ist. Die komplett geplante und organisierte Anja ist wohl irgendwo im Süden Indiens geblieben. Zu meinem 30er als Geschenk von meine Eltern bekommen, buche ich Ende Juni ziemlich kurzfristig eine 8-Tages-Tour und sitze am 30.07.2019 im Flieger nach Afrika.