Tansania

kilimanjaro / lemosho route
sansibar / paje, stonetown
kindergarden of joy (volunteering) / mafinga
samaritan volunteers / chamanzi, dar es salaam
egalitarian school / viwege, dar es salaam


#92 – Samaritan Volunteers / Ein Krimi auf wahrer Begebenheit

Das Kapitel Tansania und vor allem das Kapitel Samaritan Volunteers (ihr erinnert euch… die Schule, bei der ich nach einer Woche die Flucht ergriffen habe) war zwar irgendwie schon längst abgeschlossen, nachdem ich bei Peter und Astrida untergekommen bin und inzwischen sogar schon das Land verlassen habe. … Nachträglich muss ich aber noch eine Geschichte mit euch teilen, weil sie einfach ZU unglaublich ist. Denn eine Woche nachdem ich bei Samaritan Volunteers abgereist bin, entdecke ich um 6:30 Uhr morgens fünf Anrufe und einige Nachrichten von Theresa auf meinem Display und bin plötzlich hellwach…


#91 – Impressionen aus Tansania: Von Kinderlachen bis Elefantentränen

Etwas das diese Reise zu einer ganz besonderen gemacht hat: die Kinder. Nicht nur in den Kindergärten und Schulen, in denen ich gearbeitet habe. Auch auf den Straßen in den Dörfern, in denen ich gewohnt habe. Sie sind nicht zu übersehen und schon gar nicht zu überhören. „Mzungu! Mzungu! Hiiiiii!“, rufen sie mir hinterher. Egal, ob ich auf dem Weg zum Einkaufen bin oder im Bus sitze. Manche sind schüchtern. Andere laufen mir entgegen und wollen mich berühren und mit mir reden. Ich bin fasziniert von der Dankbarkeit über die kleinsten Dinge. Während sich in Europa Kinder beschweren, dass sie vom Christkind nicht alles bekommen haben, was auf der Wunschliste stand, haben die Kinder hier den größten Spaß Reifen nachzulaufen und sich mit Sand und Steinen ein Brettspiel zu basteln.

#90 – Impressionen aus Tansania: Das pure Leben

Noch mehr Bilder. Diesmal aus dem Alltag, von der Straße, dem puren Leben in Tansania. Vieles ist hier anders als in Österreich. Man hört das aus Geschichten. Sieht das im Fernsehen. Liest das in der Zeitung und in Büchern. Dann ist man plötzlich mittendrin. Lebt zusammen mit Locals. Worte für das Erlebte und Gesehene zu finden ist schwer. Ich fürchte auch Bilder können es nur zu einem Bruchteil erzählen. Aber es ist zumindest ein Versuch zu zeigen, dass man sich in einer anderen Welt befindet. Und das es Zeit wird zu schätzen was man hat. Das was wir als „normales Leben“ bezeichnen. Das von dem andere nicht einmal wissen, dass es das gibt. Ich spreche von geteerten Straßen in der ganzen Stadt. Von maschineller Schuhherstellung. Und von Brettspielen.


#89 – Impressionen aus Tansania: Von Pflanzen, Tieren und der Sonne

Das Kapitel Tansania ist seit 17.10.2019 – zumindest für dieses Jahr – abgeschlossen. Derzeit bin ich in Südafrika unterwegs. Wieder eine ganz andere Welt… Zeit die 2,5 Monate Tansania mit ein paar Fotos Revue passieren zu lassen und ein paar Impressionen mit euch zu teilen… Diesmal aus der Natur.


#88 – Egalitarian School – Fotos, Fotos, Fotos

Wiedereinmal habe ich so viele Fotos gemacht, die ich gerne mit euch teilen möchte, die aber in keinen Blogbeitrag mehr gepasst haben. Daher auf ein Neues: Bilder sagen mehr als 1.000 Worte. Zurücklehnen und genießen.


#87 – Egalitarian School – Von Bleistiften, Linealen, Radiergummis und leuchtenden Kinderaugen

Am 16. Oktober ist es soweit: Mein letzter Tag in der Egalitarian School und zugleich mein letzter Tag in Tansania ist angebrochen. Mit einem schweren Sack mache ich mich ein letztes Mal auf den Fußweg in die Schule. Ich bin aufgeregt! Heute werde ich den Kindern ihre kleinen Geschenke übergeben. Ich bin gespannt wie sie reagieren. … Da weiß ich noch nicht, dass ich es nur einem Teil übergeben werde. Aber diese Augen strahlen dafür umso heller.


#86 – Egalitarian School – Part of the team

Nach der ersten – emotional eher anstrengenden Woche – in der Egalitarian School werde ich in Woche zwei der ersten Klasse der Primary School zugeteilt. Es sind wieder 16 Kinder in der Klasse – diesmal zwischen sechs und acht Jahren. Um die Spannung gleich vorweg zu nehmen: Ich werde auch hier sehr gefordert, habe aber eine bessere Verbindung zu den Kids, sehe täglich viele lachende Gesichter, fühle mich dann auch von Tag zu Tag mehr als Teil des Lehrerteams und groove mich in das gesamte Leben hier in Viwege so richtig ein.


#85 – Egalitarian School – Von einem Lehrerstreik und zwei Seiten einer Geschichte

Die erste Woche in der Egalitarian School war emotional nicht nur anstrengend aufgrund der kleinen bösartigen Zwerge. Das ewig lange Meeting, aufgrund dessen ich in der Babyclass fast meine Nerven verloren hatte, hatte einen bestimmten Grund: Die Lehrerinnen und Lehrer haben für den letzten Monat nur den halben Gehalt bekommen. Ich fürchte im falschen Film zu sein… Schon wieder eine Katastrophen-Schule? Muss ich nochmal meine Sachen packen und mir ein anderes Plätzchen suchen?


#84 – Egalitarian School – Karma? Oder auch: Von 4-Jährigen zum Weinen gebracht

Die erste Woche in der Egalitarian School verbringe ich in der Babyclass. An der Seite von Madame Mwanahamisi helfe ich 16 Zwerge im Alter von ca. vier bis maximal sechs Jahren zu unterrichten. Ganz anders als im Kindergarten von Joy finde ich leider keinen Zugang zu den Kids… Was mir die ersten fünf Tage nicht besonders einfach macht. Und mich schlussendlich zur Verzweiflung bringt.


#83 – Egalitarian School – Eine tansanische Schule mal anders

Nach der weniger erfolgreichen Woche bei Samaritan Volunteers entscheide ich mich also noch einmal die Schule zu wechseln und lande bei Peter und Astrida in einem kleinen Dorf irgendwo im Nirgendwo, ca. 45 Minuten vom Flughafen Dar es Salaam entfernt. … Und finde dort ein herzliches Paar, einen Ort, an dem ich mich sofort Zuhause fühle und eine echt toll organisierte Schule. Siehe da!


#82 – Samaritan Volunteer Project / Ein Satz mit X: „Das war wohl nix.“

Nachdem ich den Kindergarten of Joy zwar echt lieben gelernt habe – mich aber doch die Unzuverlässigkeit und die Wichtigkeit unseres Geldes zu sehr geärgert haben – entscheide ich mich noch eine andere Schule in Tansania kennenzulernen. Via workaway.info stoße ich auf Samaritan Volunteers, eine Schule in Chamanzi/Dar es Salaam. Die Idee ist meine letzten 3,5 Wochen in Tansania dort zu verbringen. Aber – wiedermal – kommt es ungeplant anders und ich reise nach einer Woche weiter. Frei nach dem Motto: Ein Satz mit X, das wahr wohl nix.


#81 – Kindergarten of Joy – Meine Lieblingsfotos

So viele schöne Momente wie mir von den drei Wochen Mafinga in Erinnerung bleiben, so wenig habe ich das Gefühl sie wirklich in Worte fassen können. „Man muss es selbst erlebt haben.“, ist unser Fazit nachdem ich mit den anderen Volunteers meine Gedanken teile und es einigen anderen auch so geht.

Trotz alledem: Es gibt einige Lieblingsfotos. Und Bilder sagen ja manchmal mehr als 1.000 Worte. Einige davon konnte ich den letzten Blogbeiträgen schon einbauen. Ein paar kennt ihr noch nicht. Daher ein Beitrag ganz ohne Text, in Stille – einfach nur etwas für’s Auge. Denn das beste kommt schließlich zum Schluss. Und damit ist auch das Thema „Kindergarden of Joy“ abgeschlossen.


#80 – Kindergarten of Joy – Mein Fazit

Ein Fazit über die Zeit im Kindergarden of Joy zu schreiben ist gar nicht so einfach. Meine Eindrücke sind irgendwie ziemlich divers…


#79 – Kindergarten of Joy – Von M wie Morgenläufe bis Z wie Zahn ziehen lassen

Und so schnell geht’s! Hier der zweite und letzte Teil der A-Z-Serie so vieler Dinge, die ich in drei Wochen Kindergarden of Joy erlebt habe.


#78 – Kindergarten of Joy – Von A wie das Amen im Gebet bis K wie Kleid schneidern lassen

Drei Wochen im Kindergarden of Joy in Mafinga, Tansania. Und so unendlich viel erlebt. So unendlich viele Eindrücke reicher. So viele liebe Menschen getroffen. So viele Tränen getrocknet. So viele lachende Gesichter gesehen. Von so viel Kindergekicher angesteckt worden. So oft an meine Grenzen der Geduld gegangen. So viel, auch außerhalb des Kindergartens, probiert, gelernt, gehört, gesehen. … Da ich euch nichts davon unterschlagen möchte, habe ich alles in ein A-Z gepackt. Und hier gibt’s den ersten Teil davon…


#77 – Kindergarten of Joy – Von einem „ganz normalen“ Schultag

Es geht wieder los! Die Ferien sind vorbei und am 16.09. lebt auch der Kindergarden of Joy in Mafinga / Tansania wieder auf. Viele Schulen hier sind Kindergarten und Schule für die Jüngsten in einem. Auch im Kindergarden of Joy gibt es eine Baby-, Middle- und Upper Class. Ich helfe mit den anderen Volunteers hauptsächlich Esther, der Lehrerin, in der Baby Class und unterstütze wo auch immer es gerade passt. Und heute nehme ich euch einen Tag mit…


#76 – Kindergarten of Joy – Von Farbe, Pinsel und kreativen Meisterwerken

Als Alternativprogramm zur Baustelle dürfen wir unserer Kreativität am Freitag letzter Woche freien Lauf lassen. In einem anderen Kindergarten-Gebäude des Kindergarden of Joy gibt es einen Raum, der Verschönerung notwendig hat. Mit nur zwei Farben und ohne Pinsel und konkretem Plan machen wir uns auf den Weg.


#75 – Kindergarten of Joy – Ab auf die Baustelle

Die Ferien haben also begonnen! Die Kinder haben im September fast zwei Wochen frei. Nach den ersten beiden Tagen, sehe ich sie erst am 16.09. wieder. Damit uns nicht langweilig wird, während es im Kindergarten nicht mehr von laufenden Zwergen wimmelt, helfen wir beim Bau von neuen Klassenräumen. Der Kindergarten, in dem wir derzeit wohnen, muss mit Dezember geräumt werden – er ist nur gemietet. Albert hat mit seinem Team und Spenden einen Grund gekauft und baut seit mehr als zwei Jahren neue Klassenräume auf. Hier müssen Sand geschleppt, Wasser geschöpft und Ziegelsteine aufgelegt werden…


#74 – Kindergarten of Joy – Von Abschlusstests, Luftballons und Gesichtsmalerein

Was mir niemand sagt, bevor ich im Kindergarden of Joy ankomme: Es sind nur noch ein paar (so genau weiß das wohl niemand…) Tage Unterricht, bevor die Ferien beginnen. Danach werde ich erstmal nicht mit Kindern arbeiten. Erst ist die Rede von mehr als zwei Wochen – schlussendlich werden es doch nur zehn Tage sein. Die letzten zwei (irgendjemand entscheidet dann offenbar doch…) Tage verbringen wir mit Abschlusstests, ganz viel Spielen, unendlicher Freude über Luftballons und schönen Gesichtsmalerein.


#73 – Kindergarten of Joy – Vom Leben in einer anderen Welt

Von Stonetown / Sansibar fliege ich nach Dar es Salaam – aufs Festland in Tansania, wo ich zwei Nächte bleibe (aber nichts Besonderes entdecke – daher kein Beitrag dazu…). Am 31.08.2019 düse ich um 04:30 Uhr morgens mit dem Taxi zum Busbahnhof, um meine Reise nach Mafinga, im Landesinneren, und zum Kindergarden of Joy anzutreten. Dort angekommen finde ich gefühlt 500 Busse vor und eine Horde Menschen, die wild durcheinander rennt. Es werden mir Bustickets und das Tragen meiner Tasche angeboten, an meinem Ärmel gezupft, auf mich eingeredet. Ich bin froh, als ich beim richtigen Bus ankomme, Albert – der Eigentümer des Kindergartens – mich in Empfang nimmt und schon ein Busticket für mich besorgt hat.


#72 – Ein Tag in Stonetown, Sansibars historischem Herzstück

Sansibar Stadt und Stonetown, als dem „historischen Herzstück“ davon, muss ich unbedingt noch einen Besuch abstatten, bevor ich mich aufs Festland verzupfe. Die Angst nicht alles an einem Tag sehen zu können verflüchtigt sich schnell, als ich feststelle, dass die Wege weitaus kürzer sind, als sie auf der Karte aussehen. Da bleibt sogar noch Zeit für einen gemütlichen Kaffee mit Aussicht und einem Cocktail beim Sundowner.


#70 – Kontrastprogramm zum Kilimanjaro: 17 Tage Sansibar

Als totales Kontrastprogramm zum Kilimanjaro begebe ich mich nach der Tour nach Sansibar. Erstmal drei Nächte gebucht. Man weiß ja nie was einen in der Unterkunft erwartet… Ab dem ersten Moment für ziemlich gut befunden. Dann verlängert. Und verlängert. Und verlängert. Bis ich mich nach 17 Tagen schweren Herzens von Paje, dem Summer Beach Hotel, der Hakuna Matata Kiteschool und allen Personen, die in irgendeiner Form damit zusammenhängen verabschiede und weiterziehe. Was bleibt sind tolle Fotos, neue Kontakte über die Welt verteilt, einmalige Erinnerungen, ein neuer Lieblingssport… und Stolz.


#68 – Kilimanjaro behind the scenes / Über die Dinge, die einem niemand vorher sagt

Zugegebenermaßen… Ich habe mich im Grunde fast gar nicht informiert. Habe nur mit drei Bekannten, die ihn bereits bestiegen haben, gesprochen – hauptsächlich darüber was ich alles einpacken muss, damit ich nicht am Kältetod sterbe. Nadja, Ulli und Dominik informieren sich im Voraus aber ausgiebig. Und zusammen stellen wir fest: Es gibt einige Dinge, über die einem niemand etwas sagt. Kurzfristig frage auch ich mich: Soll ich echt darüber schreiben wie es ist nachts in einen Müllbeutel zu pinkeln oder sich tagelang nicht zu waschen? Und dann fällt mir wieder ein: Keine Tabus bei unplanbar.com. Reallifeblog ist Reallifeblog.


#67 – Mein Weg auf den Kilimanjaro / Tag 7-8 Summit Day / inkl. Routenbeschreibung und Packliste

Um 22:00 Uhr läutet mein Wecker. Es ist arschkalt und ich bin echt nervös. Weil ich nicht weiß in welchem Zustand ich zurück ins Camp kommen werde, packe ich alle Sachen zusammen, während ich mir eine Schicht nach der anderen Anlege – und immer noch nicht sicher bin, ob das vielleicht zu viel ist?! Oder doch zu wenig? Ich verfalle in totalen Stress, was mich komplett außer Atem bringt und ich schlussendlich nach Luft ringend fix und foxi im Essenszelt stehe. Dazu ist mir wieder megaschlecht und mein Durchfall findet kein Ende. Die gute Laune, Motivation und Zuversicht von vor ein paar Stunden sind wie weggeblasen.


#66 – Mein Weg auf den Kilimanjaro / Tag 4-6

Mit eiskalter Nasenspitze wache ich an Tag 4 auf und stelle beim Aufzippen des Zelts auf dem Weg zum Klo fest: alles ist gefroren. Doch gleich darauf eröffnet sich die gute Nachricht des Tages: Der Himmel ist klar, die Sonne scheint und das Tal mit Wolken bedeckt. Was für ein Ausblick! Außerdem: Die feuchte Wäsche, die ich in meinen Schlafsack genommen habe (#lifehack) ist fast trocken. Das könnte ein guter Tag werden!


#65 – Mein Weg auf den Kilimanjaro / Tag 1-3

Andere bereiten sich ewig auf die Besteigung des Kilimanjaro vor. Planen weit im Voraus. Informieren sich bis ins kleinste Detail. Trainieren. Durchforsten Packlisten. Ich mache diesem Blog wiedermal alle Ehre und weiß am Hinflug nichtmal genau wie hoch er ist. Die komplett geplante und organisierte Anja ist wohl irgendwo im Süden Indiens geblieben. Zu meinem 30er als Geschenk von meine Eltern bekommen, buche ich Ende Juni ziemlich kurzfristig eine 8-Tages-Tour und sitze am 30.07.2019 im Flieger nach Afrika.