#101 – Südafrika / Garden Route – Kap der guten Hoffnung

Bevor wir aus Kapstadt nach Hermanus aufbrechen, statten wir dem Kap der guten Hoffnung (Cape of Good Hope) in der anderen Richtung noch einen Besuch ab. Es ist der südwestlichste Punkt Afrikas, der früher wegen seiner Klippen gefürchtet war und wegen dem viele Schiffe gesunken sind. Zu sehen gibt es eine wunderschöne Kulisse aus Meer und Natur, die Leuchttürme und das berühmte Schild vor dem die Touristen für Fotos Schlange stehen – ohne dem wir natürlich auch nicht weiterreisen wollen.

Der Nationalpark ist riesengroß. Wenn man Zeit hat, hat man die Möglichkeit mehrtägige Wanderungen zum Kap zu machen – erinnert mich ein wenig an Pilgern und finde ich eine wundervolle Idee! Leider haben wir nur ein paar Stunden – daher beschränken wir uns auf das Wesentliche und fahren direkt mit dem Auto zum Kap.

Eintritt Nationalpark: EUR 18 pro Person

Gleich nach dem Ankommen wird uns bewusst: Die Warnung vor den Affen ist nicht unbegründet…

Als erstes erkunden wir das Kap selbst und marschieren vom Parkplatz den Wanderweg der Küste entlang. Auf halber Strecke erwischt uns ein leichter Regen. Mit unserem Glück, ist der aber bald vorbei.

Nach einem kurzen Snack zurück im Auto (Türen und Fenster geschlossen halten! Wie gesagt: die Affen sind sehr hungrig und definitiv nicht schüchtern!) geht’s hinauf zum alten Leuchtturm am Cape Point. Zwecks Zeitmangel (und vielleicht ein klein wenig Faulheit) aber natürlich auch wegen des Erlebniswerts gönnen wir uns die Bahn hinauf und hinunter.

Preis: EUR 5 pro Person (hinauf & hinunter)

Wer sich jetzt fragt: „Alter Leuchtturm? Gibt es etwa einen neuen auch?“ – für den hier ein kleiner Beitrag zur Allgemeinbildung:

Der ältere der beiden Leuchttürme am Cape Point „…wurde auf dem höchsten Punkt des Kliffs in 238 m über dem Meer im Jahre 1859 errichtet. Da dieser erste Leuchtturm jedoch zu hoch und zu weit von der Küste entfernt steht, verlor sich sein Licht im Nebel, der sich auf seiner Höhe zu oft bildet. Mit 900 Stunden im Jahr war der Lichtkegel relativ selten weithin sichtbar. Dies führte im Jahre 1911 zum Untergang eines Schiffes namens Lusitania, mit über 700 Menschen an Bord (nicht zu verwechseln mit jenem Schiff, das 1915 durch ein U-Boot versenkt wurde). Daher wurde ein neuer Leuchtturm auf nur 87 Metern Höhe über dem Meer näher am Wasser, am so genannten Diaz Point errichtet„. (vgl. Wikipedia)

Auf dem Rückweg zum Eingang nehmen wir noch das Schild am Kap mit – den Abstieg vom Berg haben wir uns damit zu Beginn erspart. Aber ohne Schild-Foto waren wir quasi nur halb da. 😉

Und bei der Gelegenheit vereweigen wir uns mit einem Steinmännchen.

Am späten Nachmittag machen wir uns auf den Weg nach Hermanus, wo schon ein entzückendes älteres Pärchen – in dessen Haus wir wohnen werden – auf uns wartet…

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