#57 – Back Home / 8 Fragen an mich

Long time no see. Es ist ruhig geworden um unplanbar.com. Aber no worries – es gibt mich noch! Ich bin lediglich ein wenig schreibfaul geworden und weiß bei meiner ewig langen ToDo-Liste nicht wo ich anfangen soll (Freizeitstress – sehr arm, ich weiß). Mit ein wenig schlechtem Gewissen melde ich mich also heute mit dem ersten Beitrag aus der Heimat und beantworte Fragen, die mir in den letzten drei Wochen im Zuge meines Familie-Bekannte-Freunde-Treffen-Marathons gestellt wurden.

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#56 – Über den Wolken / Von der Relativität der Zeit und von Vorfreude

Ein Beitrag vom 31.05.2019 – aus dem Flugzeug irgendwo zwischen Dubai und Wien

So wie ein Ashram nicht gleich ein Ashram ist, sind 24 Stunden auch nicht gleich 24 Stunden. Vielleicht erinnert ihr euch noch dunkel an Weihnachten in eurer Kindheit oder ihr seht es in euren Familien. Die Nervosität beginnt im Grunde schon mit dem Öffnen des ersten Kästchens am Adventkalender. Am 24.12. selbst ist es aber dann nicht auszuhalten. Als mein großer Neffe noch klein war, hat er am Weg von der Kirche nach Hause gesagt: „Ich bin schon ganz hibbelig und kribbelig.“ (Zucker oder? Das werde ich wohl nie vergessen…) Wenn sich Weihnachten also so anfühlt, dann ist für mich heute Weihnachten. Denn es geht nach mehr als vier Monaten in Indien zurück nach Österreich.

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#55 – Sivananda Yoga Ashram Madurai / Vom Handyfasten und dem perfekten Abschluss der Reise

Ich frage mich wie viel Zeit ich täglich am Handy verbringe. Falsch. Ich frage mich nicht. Ich bin erschüttert. Der Nachwuchs meines Bruders beschwert sich darüber schon seit Jahren. Mir klingen ihre Worte im Ohr: „Du immer mit deinem Handy…!“ (Zumindest bis der Große sein eigenes bekommen hat…) Seit ich in Indien bin hat sich daran nicht viel verändert. Listen schreiben. Gedanken notieren. Sachen googeln. Schauen was die Freude in der Heimat treiben. Familie auf dem Laufenden halten. Familie mit Fotos versorgen. Schauen wie spät es gerade daheim ist und sich vorstellen was der Partner gerade treibt. Die Verbindung zur nächsten Destination raussuchen. Fotografieren. Filmen. Auf die Uhr schauen. Tonaufnahmen machen. … Und auch einfach nur auf Facebook und Instagram scrollen ohne danach genau zu wissen was ich gesehen habe. Ein Tag ohne Handy? In meiner Vorstellung ein Ding der Unmöglichkeit. … Dann reise ich ins Sivanada Yoga Ashram nach Madurai. Irgendwo im Nirgendwo. Und plötzlich habe ich das Bedürfnis danach. Mach’s einfach. Und melde mich für vier Tage ab.

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