#54 – Palmblattbibliothek in Indien (Teil 2) / Meine Lesung

Wie im letzten Beitrag #53 – Palmblattbibliothek in Indien (Teil 1)/ Meine Zukunft auf einem Palmblatt?bereits vorweggenommen: Der vor drei Monaten vereinbarte Termin in der Palmblattbibliothek hat tatsächlich letzte Woche stattgefunden. Ich bin also ein zweites Mal nach Bangalore gereist um mir meine Zukunft voraussagen zu lassen. Hingegen aller Befürchtungen findet der Reader nach ein paar Fragen mein Palmblatt, faltet es auseinander und beginnt zu lesen…


Gänsehaut gleich zu Beginn

Vorab wird mir erklärt in welchem Alter ich unter welchem Planeteneinfluss stehe. (Das sagt mir zwar nichts, aber da kann ich da noch schlauer werden…)

Gleich danach stellt er fest, dass ich auf der Suche nach mir selbst bin und nach dem Sinn des Lebens. (Ok… Wenn man will kann man sagen, dass das nahe liegt, wenn man ihn besucht. Aber dennoch… Ja – ich bin tatsächlich auf der Suche. Und das war auch ein Grund warum ich ausgerechnet Indien als Reiseziel gewählt habe.)

Er sagt mir, dass ich mit 19 Jahren begonnen habe zu arbeiten (was tatsächlich stimmt…) und erläutert meine beruflichen Träume. … Was mir dann gleich mal richtig arge Gänsehaut beschert, da ich mich tatsächlich vor allem in den letzten Wochen sehr mit diesem Thema beschäftige (dafür gibt es Ohrenzeugen) und er mit seinen Aussagen den Nagel auf den Kopf trifft (wie unheimlich ist das eigentlich???). Er weiß doch tatsächlich in welchem Bereich ich gerne tätig sein möchte und in welcher Form. Mit riesigen Augen schaue ich ihn an während er mich am Ende fragt: „Entspricht das deinen Träumen?“ – „Ähm… Ja.“ – „Keine Sorge. Das wird kommen. Nicht sofort. Aber das kommt.“

Im Anschluss zählt er ein paar Themen auf, mit denen ich mich in meinem zukünftigen Leben noch näher beschäftigen und weiterbilden werde. Einige interessieren mich tatsächlich seit langer Zeit bzw. fühle ich mich zu den Themen hingezogen. Andere hatte ich noch nicht am Radar. Eines der ersteren ist beispielsweise Yoga (er weiß übrigens auch, dass ich bereits weiß wie man Yoga lehrt – und wieder schaue ich ihn mit großen Augen an…) und die indisch Philosophie (auf meiner Wunschliste zum Geburtstag stehen etliche Bücher, die dieses Thema behandeln – was soll ich dazu sagen…?).

Ein genauer Blick in die Zukunft

Und damit sind wir auch schon beim konkreten Blick in die Zukunft. Er erklärt mir in welchem Alter sich sowohl privat als auch beruflich etwas – und noch dazu was – ändern wird. Als ich feststelle, dass das schon noch sehr viele Jahre sind, korrigiert er um ein paar nach unten. (Na hoffen wir er macht das nicht nur, um mich zu beruhigen… Früher oder später kann ich es ja prüfen.)

In der näheren Zukunft – sprich: dieses Jahr – werde ich noch viel Reisen (das wäre tatsächlich die Idee…). Er sagt ich werde die wichtigsten Städte dieser Welt sehen (das war eigentlich nicht mein Plan). Da ich korrigiere und sage, dass ich eigentlich etwas anderes vorhabe, gibt er sich damit zufrieden.

Meine früheren Leben

Und schon sind wir bei meinen früheren Leben. Ich erfahre, dass ich bereits zwei Leben in Indien und drei in Europa verbracht habe. Und auch welche Berufe ich hatte und welche Einflüsse das auf mein jetziges Leben hat/haben kann oder wird. Mit einigen Dingen kann ich mich jetzt schon sehr gut identifizieren, andere hatte ich irgendwo im Hintergrund am Radar.
Aufgrund eines der Vorleben beispielsweise fühle ich mich in anderen Ländern sehr schnell wohl und „zu Hause“ (was mich ja in Indien total überrascht hat, als ich hier ankam…). Ich werde daher noch viel reisen, aber grundsätzlich in Österreich ansässig bleiben.

Fast vom Stuhl gerutscht

Als es dann um meine Familie bzw. Mutter geht, rutsche ich schlussendlich fast vom Stuhl. Er trifft Aussagen, die unmöglich auf jede Mutter-Tochter-Beziehung zutreffen können (im Positiven natürlich… 🙂 ), ich mich aber exakt darin wiederfinden kann. Ich glaube auch meine Mama war etwas überrascht, als ich dir davon erzählt habe. Ziemlich unheimlich…

Mantra und Zeit für Fragen

Üblich ist es auch, dass man ein eigenes Mantra mitbekommt, dass man täglich mehrmals chanten soll. Es unterstützt beim Erreichen der eigenen Ziele und Verwirklichung der Träume. Zugegebenermaßen: Ich muss meins noch üben, auch wenn es nur sechs Worte auf Sankrit sind.

Als ich die Gelegenheit habe Fragen zu stellen, stelle ich fest, dass bereits alle Punkte von meiner Liste vorgekommen sind, bis auf die Gesundheit. Auch da läuft alles positiv und es gibt keine großen Herausforderungen, sagt er. Dass ich aber derzeit immer wieder Probleme mit einem meiner Organe habe (und auch damit hat er recht… ich glaub ich werd’ nicht mehr) und was ich tun soll damit sich das ändert. Ich werde ein langes Leben haben und sogar mein Sterbealter kann er mir sagen (was mich dann doch etwas zum Schlucken bringt…).

Zu viele Informationen in zu kurzer Zeit… Weitere Fragen fallen mir daher natürlich aktuell keine ein. Als ich nicht ganz sicher bin wie ich mit all den Informationen umgehen soll und offenbar etwas verzweifelt schaue, sagt er ganz zum Schluss noch: „Sei zufrieden. Du bist auf einem guten Weg.“ und lächelt mich an.

Fazit

Ich war ganz zu Beginn etwas verunsichert, da ich in Berichten gelesen habe, dass das Finden des richtigen Blattes oft etwas anders verläuft. Und auch dass nichts über meine Vergangenheit diesen Lebens erzählt wurde, hat mich – im Nachhinein betrachtet – etwas enttäuscht (Leider habe ich es zu spät bemerkt und nicht danach gefragt… Da hätte ich noch etwas auf Richtigkeit prüfen können. 😉 )

Insgesamt waren ein paar Informationen/Fragen dabei mit denen ich gar nichts anfangen konnte. Aber mindestens genau so viele, die meine Augen auf eine gefühlt überdimensionale Größe haben wachsen lassen. Habt ihr ja selbst gelesen… Einige Dinge davon treffen vielleicht auf einen Großteil von Frauen in meinem Alter zu. Andere definitiv nicht.

Was jetzt noch bleibt, ist die Spannung, ob mein vorhergesagtes Leben tatsächlich so eintreffen wird. Bei Gelegenheit werde ich euch in ein paar Jahren berichten. 🙂

English Version: #54 – Palmleaflibrary in India (part 2) / My reading

9 Kommentare zu „#54 – Palmblattbibliothek in Indien (Teil 2) / Meine Lesung

    1. Ja, er hat auch über Partnerschaft gesprochen. Details habe ich aber absichtlich zu allen Themen in dem Bericht ausgelassen… Ein wenig Privatsphäre möchte ich mir dann doch bewahren. 😉

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  1. Hallo Mädchen!
    Ich habe ja das Buch über die Palmblattbibliotheken gelesen und bin ein wenig unsicher , ob es das alles so geben kann. Sooooooo viele Blätter für sooooo viele Menschen. Unglaublich.
    Jetzt bin ich froh, dass es keine schlimmen Zukunftsaussichten gibt und das andere wird sich weisen.
    Freu mich schon total, super, überdimensional, wahnsinnig, unfassbar auf morgen Abend!
    Guten Flug !!!!

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  2. Liebe Anja,

    auch ich bin schon voll Vorfreude auf unser Treffen! Und auf detailliertere Infos … ;-D

    Komm gut heim! Und an dieser Stelle noch einmal ein großes Danke, dass du uns Daheimgebliebenen so toll mitgenommen hast auf deiner Reise.
    Ich weiß, dass dieser Blog auch viel Arbeit bedeutet. Umso mehr schätze ich es, dass du dir das antust. Danke!

    Großes Bussi! Bis ganz bald!

    Gefällt 1 Person

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