#33 – Fernbeziehung auf Zeit / Schwierig ist kein Ausdruck

„Wie geht’s eigentlich dem Stefan und dir?!“, ist wohl eine der meistgestellten Fragen, wenn ich mit jemandem aus der Heimat Kontakt habe. Und jedes Mal denke ich mir, dass zu dieser Frage dringend ein Blogbeitrag notwendig ist. Wie ihr wisst, schreibe ich zwar ganz klassische Reiseberichte – aber das wirklich Interessante ist ja alles drumherum. Oder dahinter, wenn man so will. Emotionen. Gefühle. Persönlich Themen. … Und ja – eine Fernbeziehung auf Zeit ist ganz sicher ein persönliches Thema. Eines dass mich stark beschäftigt und täglich begleitet. Aber wie offen wird darüber eigentlich gesprochen oder geschrieben? Ich werde hier jedenfalls mein bestes geben ehrlich zu sein…

Obwohl es mich täglich begleitet und ich mir viele Gedanken dazu mache, ist diese Frage nicht einfach zu beantworten. Bis vor kurzem habe ich immer gesagt: „Es ist manchmal schon schwierig. Aber es geht uns gut!“ In gewisser Weise stimmt das auch. Und zugleich steckt viel mehr hinter dieser Antwort.

Was soll ich euch sagen. Ich in Indien. Er in Österreich. Derzeit 7.125 km von einander getrennt. Seit mehr als 12 Wochen. 88 Tage. Oder 2112 Stunden. Oder 126.720 Minuten. Oder 7.603.200 Sekunden. Seit 88 Tagen zwar fast täglich telefonisch gehört. Aber seit 88 Tagen nur ab und zu per Skype auf dem Bildschirm gesehen. Seit 88 Tagen nicht im Arm gehalten. Seit 88 Tagen nicht berührt. Und ja – es gab in diesen 88 Tagen auch wirklich schwierige Tage. Wie diskutiert man etwas aus, wenn man die Gestik du Mimik des anderen nicht vor sich sieht? Wenn man den anderen anbrüllen will, aber der einfach auflegt? Man ihm nicht ins andere Zimmer nachlaufen kann? Wie streitet man, wenn man die Emotionen nicht im Raum spürt? Wie versöhnt man sich ohne sich danach zu umarmen (das schreibe ich) oder ohne Versöhnungssex (das würde er schreiben)? Und wie tröstet man sich ohne dem anderen die Tränen aus dem Gesicht zu wischen?

Dazu kommt, dass wir beide nun in einer für uns völlig neuen Situation sind. Uns selbst besser kennenlernen. Das kann gut sein. Aber auch schwierig. Vor allem ich habe viel Zeit nachzudenken. Da wird schonmal das eine oder andere aufgearbeitet oder es poppen unerwartet unangenehme Themen auf. Dazu kommen ganz neue Themen, mit denen ich konfrontiert bin.

Diese Themen sind in meinem Fall die eigene oder seine Vergangenheit, Eifersucht, Unzufriedenheit mit mir selbst, Erwartungen an meine Zukunft im Allgemeinen, Erwartungen an meine eigene private oder berufliche Zukunft im Speziellen. Zugleich fühle ich mich nirgendwo richtig zu Hause, bin zerrissen zwischen Fern- und Heimweh, muss mich an das andere Klima und eine ganz andere Kultur gewöhnen.

Ich beginne mir Fragen zu stellen. Wie wird es sein, wenn ich zurück komme? Werden sich meine Erwartungen erfüllen, die ich von dem Jahr hatte? Beispielsweise, dass ich besser spüren kann was ich will. Dass ich mehr Leichtigkeit in meinen Alltag bringen kann. Dass ich mich selbst mehr liebe und annehmen kann wie ich bin. Werde ich zufrieden sein mit dem was ich gesehen habe, oder werde ich mich ärgern, dass ich die Zeit nicht besser genutzt habe (was bedeutet besser…?)? Wie sieht meine berufliche Situation aus, wenn ich zurückkomme? Was will ich machen? Welche Möglichkeiten habe ich? Werde ich in meine geliebte Wohnung zurückziehen? Oder wird das vertraute Sichzuhausefühlen noch länger auf sich warten lassen? Was macht er eigentlich die ganze Zeit zu Hause? Vermisst er mich vielleicht gar nicht? Vermisst er mich vielleicht so sehr, dass es ihm zu viel wird? Dass er sich jemand anderen sucht? Der einfach da ist und nicht so lange so weit entfernt? Vielleicht trifft er bei einem Training oder bei einem Lauf eine Frau, die ihn total aus den Schuhen haut. Vielleicht wird ihm das alles zu viel und nervt ihn so sehr, dass er der Beziehung ein Ende bereitet. Wenn das – aus welchen Gründen auch immer – auseinandergeht habe ich umsonst mein Jahr umgekrempelt? Und habe ich mir umsonst nicht alle Freiheiten genommen? Und habe ich umsonst in Kauf genommen einfach mal wochenlang keinen Kontakt zu jemandem zu haben?

Aber auch der Zuhausegebliebene steht vor tausenden von Fragen… (Was in meinem Fall jetzt Vermutungen sind – seine Sicht der Dinge folgt möglicherweise noch irgendwann…) Er fragt sich wahrscheinlich was ich eigentlich den ganzen Tag mache. Welche Menschen ich kennenlerne? Ob da vielleicht ein Mann dabei ist, der mich interessiert? Ob ich noch dieselbe bin, wenn ich zurückkomme? Oder ob ich mich total stark verändert habe und er mich nicht wiedererkennt? Und dann alles anders ist? Ob ich genug vom Reisen habe und gemeinsame Reisen gar nicht mehr so interessant sind? Oder ob ich vielleicht gleich wieder weg will? Wieder alleine? Ob es mir da wo ich bin so gut gefällt, dass ich vielleicht gar keine Lust habe nach Hause zu kommen? Und, wenn das – aus welchen Gründen auch immer – auseinandergeht, dass man das alles umsonst auf sich genommen und ausgehalten hat?

Diese Gedanken, Ängste und Unsicherheiten klingen für Außenstehende ohne Fernbeziehungserfahrung vielleicht irgendwie übertrieben oder irre. Aus meiner Sicht sind sie aber ganz normal und vollkommen ok. Das Ding ist leider nur: Mit all diesen Fragen, diesen Ängsten und dieser Unsicherheit (wie wir wissen mag ich Letzteres besonders…) im Kopf ist man fast täglich beschäftigt. Und dann hat man auch mal schlechte Tage. Und dann lässt man das am anderen aus. In dem einzigen Telefonat, das man am Tag hat. Daraus entstehen vielleicht Diskussionen, weil der andere auch gerade ein dünnes Nervenkostüm hat. … Und dann sind wir wieder beim Streiten und Versöhnen auf einer Distanz von 7.125 km. Ich merkt auf was ich hinauswill: Schwierig ist kein Ausdruck. Soviel zur Ehrlichkeit.

Wie alles im Leben hat aber auch eine Fernbeziehung auf Zeit nicht nur eine schwierige, herausfordernde Seite. Sondern natürlich auch eine gute, lehrreiche und wunderschöne.

In einer Beziehung zu sein und zugleich so frei oder zumindest mit so viel Zeit für sich selbst ausgestattet – das hat man möglicherweise nicht so oft. Und jede so herausfordernde Zeit lässt uns so viel dazulernen – auch über uns selbst. Was für eine einmalige Chance!

Wir geben uns auch Mühe über die oben beschriebenen Gedanken, Ängste und Unsicherheiten ganz offen zu sprechen. Alles anzusprechen was uns im Kopf herumschwirrt und miteinander ehrlich zu sein. Das verlangt einem oftmals echt was ab. Wie gerne steht man auch zu solchen Gedanken? Und zugleich geben wir da unser bestes, weil es hilft den anderen besser zu verstehen und Verständnis für im Moment nicht nachvollziehbare Reaktionen zu entwickeln.

Das führt auch dazu, dass man sich gegenseitig in Situationen und auf eine Art und Weise kennenlernt, wie es anders nur schwer möglich ist. Mehr am anderen entdecken kann. Das Innerste des anderen erfahren kann. Sich gegenseitig in außergewöhnlichen Momenten unterstützen kann. Aus meiner Sicht – vielleicht vor allem, weil wir uns noch nicht so lange kennen – ist es notwendig einen unglaublichen Vertrauensvorschuss zu geben. Was aber wiederum dazu führt dem anderen bedingungslos vertrauen zu lernen. Denn ohne dem anderen zu vertrauen würde das niemals funktionieren… Auch das sehe ich als einmalige Chance.

Die Befürchtung man würde sich auseinanderleben oder verlieren habe ich offen gestanden nicht. Ja – wir werden uns beide verändern in dieser Zeit – oder viel mehr noch: uns entwickeln und wachsen. Ich habe das Gefühl wir tun das jeder für sich, aber auch zusammen. Wir nehmen trotz der Entfernung sehr am Leben des anderen Teil. Sind so viel in Kontakt, dass mir scheint ich wäre ihm ganz nah. Ich weiß was er erlebt, er versorgt mich mit Sprachnachrichten und Fotos – und dasselbe mache ich umgekehrt. Wir telefonieren täglich, ab und zu via Skype, damit wir nicht vergessen wie wir aussehen. 😉 Dadurch wird es zwar wiederum schwieriger ganz bei sich zu bleiben und Abstand vom Alltag zu gewinnen, aber wie ich gelernt habe: In einer Beziehung geht man Kompromisse ein und in diesem Fall habe ich das Gefühl es ist wichtig für uns das so zu handhaben.

Zu diesen Kompromissen gehört auch, dass ich eben nicht das ganze Jahr alleine unterwegs verbringe. Wir haben auch gemeinsame Urlaube geplant und Zeit ganz für uns reserviert. Auch die unglaubliche Vorfreude darauf macht das Getrenntsein erträglicher.

Ich könnte vermutlich noch lange so weiterschreiben, aber ich denke ihr wisst mittlerweile worauf ich hinauswill: Es ist zeitweise richtig schwierig und super beschissen. Und zugleich bekommen wir das sensationell gut hin. Es gibt Tage da macht es einem gar nichts aus so weit voneinander entfernt zu sein. Und es gibt da Tage da fragt man sich was man da eigentlich macht und wie zum Geier man das aushalten soll. Es darf auch Momente geben in denen man sich vielleicht gar nicht vermisst. Oder den anderen mal nicht hören will. Und es darf welche geben in denen man am liebsten durchs Telefon kriechen möchte, weil man ihm so nahe sein möchte.

Im Endeffekt zählt aus meiner Sicht aber das Bauchgefühl, das man unterm Strich hat und das am Ende übrig bleibt. Wenn man sich hört. Liest. Sieht. Ob man den anderen überhaupt gerne hört. Liest. Sieht. Und die Frage, ob man sich auf die gemeinsam geplante Zeit freut. … Und das kann ich in meinem Fall definitiv bestätigen. Und so soll es auch die restlichen Tage dieses Jahres – und überhaupt am liebsten für immer – bleiben…

Jede Menge Spaß mit Screenshots beim Skypen 😉

20 Kommentare zu „#33 – Fernbeziehung auf Zeit / Schwierig ist kein Ausdruck

  1. Soooo ehrlich und soooo süß 🥰 solche Beiträge machen deinen ganzen Blog einzigartig und heben dich sicherlich – wie du meinst – von den klassischen Blogs (oder Blöggen? hä? ☺️) ab 👍🏻👍🏻

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  2. Liebe Anja, Beziehungen sind immer schwierig – und eine Fernbeziehung natürlich umso mehr …. aber ihr habt nun etwas, das keiner von euch jemals davor erlebt hat und so etwas ganz spezielles ist, etwas das euch viel mehr bindet und verbindet als ein „normaler“ Beginn einer Beziehung jemals könnte ….. und genau deshalb sind all deine Befürchtungen und Ängste auch weniger angebracht, als bei „normalen“ Beziehungen …. also versucht es positiv zu sehen und seid beide froh, dass ihr so einen einzigartigen Start erlebt und auch das Glück habt, hierfür schon mal den richtigen Partner gefunden zu haben …. 😉

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    1. Vielen Dank für deine Zeilen, Walter!
      … Das mit „weniger angebracht“ habe ich nicht ganz verstanden, aber selbstverständlich versuchen wir es positiv zu sehen. Daher habe ich ja auch die guten und schönen Seiten angeführt. 😉
      Alles Liebe

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      1. …. damit war nur gemeint, dass wenn man schon Befürchtungen und Ängste hat, diese in eurer Situation (eben weil sehr (ver)bindend) noch weniger angebracht sind – war also durchwegs positiv gemeint !!!
        …. aber so seht ihr es ja ohnehin … 😉

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  3. Liebe Anja, sehr schön und ehrlich geschrieben- ist sicher nicht einfach, aber solche Herausforderungen stärken eine Beziehung nur ( auch wenn sie noch nicht so lange andauern ). Genieße es und Freue Dich auf Eure gemeinsamen Urlaube und Aktivitäten. Ihr macht das super – da bin ich mir sicher

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  4. Liebe Anja!
    Wow – sehr, sehr ehrlich und beeindruckend – hast du eure Situation geschildert! Bin sicher ihr werdet beide am Ende des Tages vieles gelernt haben für euer weiteres gemeinsames Leben! Umarm dich!!! Freu mich auf dich

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  5. Liebe Anja, wirklich berührend geschrieben.
    Auch wir lernen uns durch deinen Blog kennen/gehen miteinander in Beziehung/ haben eine gemeinsame Zeit, die wir so nicht gehabt hätten:)
    Ich find es wunderschön gemeinsam Aktivitäten/Dinge zu besprechen und jetzt schon auszumachen wer wem etwas zeigen/lernen wird wenn du wieder zurück bist:)

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    1. Liebe Erika,
      ich freue mich sehr, dass auch ihr etwas aus der Zeit für euch mitnehmen könnt und davon profitiert.
      … Und ich freue mich ebenso auf unsere ganzen Vorhaben, wenn ich zurück bin. Vielleicht sollte ich langsam eine Liste verfassen, damit wir nichts vergessen? 😉

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  6. Liebe Anja,

    eine Beziehung steht immer wieder vor neuen Herausforderungen. Und das ist auch gut so. Denn Stillstand ist Tod und Veränderung bedeutet Entwicklung und Chance auf Neues.

    Bewundere euch, wie gut ihr das meistert und kann mir vorstellen, dass es für beide Seiten nicht immer einfach ist.
    Nichtsdestotrotz bin ich davon überzeugt, dass ihr am Ende dieses Jahres in eine starke Beziehung, face to face (und skin to skin ;-)), startet, wie es sonst nur die wenigsten tun.
    Die besten Voraussetzung also für alle weiteren Meilensteine wie das verflixte siebte Jahr, Kinder … usw usf. 😉

    Drück euch beide. Ihr macht das super!
    Belli.

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  7. Ganz abgesehen von Beziehungen an sich, die auch immer ARBEIT bedeuten, gestalten sich Fernbeziehung nicht so leicht und dazu benötigt man als Man, Frau grenzenloses Vertrauen.. Aus eigener Erfahrung weiß ich: Es gibt immer wieder VERSUCHUNGEN und nicht immer hält der Partner oder auch man selber so einer Versuchung stand.
    Ich denke früher war das anders. Da bedeutet Treue mehr als heute in dieser LOCKEREN ZEIT. So nach dem MOTTO einmal ist kein Mal.

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    1. Liebe Lisa,
      vielen Dank für das offene Teilen deiner Gedanken!
      Für mich sehr spannend: Bisher habe ich mich noch – und das meine ich wirklich ernst – kein einziges Mal versucht gefühlt. Was mir wiederum das Gefühl gibt auf dem richtigen Weg zu sein. Was mir dafür Sorgen/Gedanken bereitet ist, dass er sich möglicherweise versucht fühlt (keinesfalls eine Unterstellung – maximal meine ganz natürlichen Ängste). Daher gebe ich dir Recht, wenn du sagst, dass grenzenloses Vertrauen notwendig ist.
      Alles Liebe
      Anja

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  8. Hi Anja!

    Ich hatte das Gefühl du sprichst mir aus der Seele. Ich kann deine Zweifel und Ängste zu 100% verstehen. Mein jetziger Ehemann und ich führen seit fast 3 Jahren eine Fernbeziehung und konnten und nur sehen wenn ich zu ihm geflogen bin. Selbst die schönste Zweit nach der Hochzeit war für uns begrenzt auf 14 Tage. Sofort ging es wieder zurück in die Realität und der Kampf mit den Dokumenten ging los. Alle diese Fragen die du dir stellst habe ich auch, Tag für Tag. Was wenn..? Aber ich kann auch ganz sicher sagen wenn eine Liebe ehrlich ist wird sie alles überstehen.. selbst das. Man muss eine neue art von Verständnis lernen und versuchen die richtigen Worte zu nutzen um keine Missverständnisse zu haben. Ich denke es ist einfacher sauer zu sein wenn man soweit von einander entfernt ist und beide den eigenen Alltag führen. Also hab keine Zweifel wegen deiner Beziehung wenn du von ganzem Herzen weißt das Sie ehrlich ist! Es wird alles gut! Stark bleiben und sprecht über Themen die ihr normaler weisse nicht aufkommen lasst! Persönliche dinge und frag über bestimmt Ansichten die er hat.. so lernt ihr euch auf so eine intime weisse kennen die man nicht beschreiben kann. Nachts am Telefon und man fühlt sich allein.. da wird so manch einer zu einem guten Redner! 😊

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    1. Liebe Dina!
      Vielen Dank für deine offenen Worte und lieben Zeilen.
      Du hast vollkommen Recht mit dem was du schreibst und ich werde daran denken! 🙂
      Ich bewundere dich – und alle anderen Paare – die langfristig eine Fernbeziehung führen.
      Alles Liebe Anja

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