#23 – Zeit für ein Dankeschön… an euch

Irgendwie wollte ich damit auf einen „Jubiläums-Beitrag“ (einen „Runden“) warten. Aber warum eigentlich…? Und warum nicht gleich? Vor allem, weil es mir gerade heute so sehr auf dem Herzen liegt. Für ein Dankeschön kann es nur den richtigen Zeitpunkt geben und vor allem sollte damit nicht gewartet werden.

Denn ich möchte diesen Beitrag nutzen um mich bei euch zu bedanken.

Über wordpress.com kann man ganz tolle Statistiken sehen: Wieviele Zugriffe der Blog und jeder einzelne Artikel hat, wieviele Personen zugegriffen haben, aus welchen Ländern und an welchen Tagen. Und sogar über welche Kanäle (z.B. Facebook, Instagram, WordPress). Keine Angst – ich sehe keinen personenbezogenen Daten, ihr seid anonym! 🙂

Ich freue mich über jeden Klick und jeden Besuch auf meiner Seite. Und: Ich freue mich  über inzwischen 52 Follower (wer das Kleine nicht ehrt ist das Große nicht wert – hat mir schon meine Großmutter gelernt). 😉 Dank der tollen Statistiken weiß ich nun zwar, wieviele Personen die Seite oder den Artikel besucht haben, aber eben nicht wer. „Wer hat denn das jetzt gelesen? Wer ist denn mit auf der Reise? Interessiert es überhaupt jemanden was ich da so schreibe? Und was denken die sich eigentlich alle? Was interessiert sie am meisten? Und über was könnte ich denn noch schreiben? Haben die vielleicht Fragen oder Themen, die sie besonders spannend finden würden?“ … Diese und weitere Dinge schießen mir da so durch den Kopf.

Das sogenannte „Tüpfelchen auf dem i“ sind deshalb eure Reaktionen, die ihr mir zukommen lasst. Ob das auf Instagram bei Stories oder Fotos ist, per Mail oder hier per Kommentar. Jedes Like und jedes Wort bedeuten mir unendlich viel. Ich merke wie aufmerksam ihr meine Beiträge lest. Wie ihr mich imaginär begleitet, ihr euch Gedanken zu meinen Texten macht, diese dann mit mir teilt, sie euch an etwas erinnern, ihr euch darin wiederfindet und mir davon erzählt, damit ich weiß ich bin damit nicht alleine. Oder ihr etwas ganz anders seht und neue Sichtweisen für mich parat habt. Oder ihr mir erzählt, dass sie euch inspirieren und motivieren. Ob das meine liebe Familie ist, meine Freunde, Bekannten, Arbeitskollegen, Schul- und FH-Kollegen oder ganz fremde Personen, die zufällig auf meine Texte gestoßen sind. Ich staune immer wieder wer da alles so an meiner Seite ist.

Ich bin jetzt seit neun Wochen unterwegs. Richtig Heimweh hatte ich erst einmal (als es mich vom Motorroller geschmissen hat… Keine Sorge – bis auf ein paar Schürfungen bin ich ganz geblieben!) und auch wenn es Up and Downs gibt, die absolut dazugehören– insgesamt geht es mir gut. Was mir tatsächlich fehlt ist (außer den lieben Menschen in meinem Leben natürlich)…. Ja was ist es eigentlich?! Ich stecke jetzt seit einiger Zeit an dieser Stelle des Blogbeitrags fest und kann es nicht benennen. Vielleicht ist ein Stück Herzlichkeit, ein Stück Nähe, ein Stück Begleitung, ein Stück Interesse, ein Stück Erfahrungsaustausch, ein Stück Heimat, ein Stück Erlebnisse teilen, ein Stück Zuhören, ein Stück Vertrautheit, ein Stück Gemeinsamkeit. Was auch immer es ist… Ihr gebt es mir mit euren Worten und Reaktionen.

Es mag extrem kitschig klingen… Aber mir geht das Herz auf, wenn ich von euch lese. Die kleine aufgeregte Anja in mir hüpft in die Höhe, wenn sie sieht, dass es einen neuen Kommentar gibt oder mir jemand eine Nachricht schickt. Und manchmal schreibt ihr auch so berührende Worte, dass mir die eine oder andere Träne über die Wangen läuft. Mit einigen Wenigen in der Heimat telefoniere ich auch oder schreibe ein paar Zeilen über WhatsApp (Dank sei den sozialen Medien an dieser Stelle…). Und es ist so schön eure Stimmen zu hören und zu erfahren was sich bei euch tut und wie das Leben zu Hause weitergeht. Wie langsam der Frühling kommt und ihr euch über die inzwischen länger werdenden Tage freut und ich versuche euch Energie für eure anstrengenden Arbeitswochen zu schicken. Wie ihr Prüfungen meistert und Geburtstage feiert. Wie eure Kinder größer werden. Wie ihr Urlaube verbringt und den ganz normalen Wahnsinn meistert.

Für das was ihr mir damit gebt und dafür, dass ihr mich auf meiner Reise begleitet und unterstützt, möchte ich heute DANKE sagen.

Und zu guter Letzt natürlich…
Für alle, die mir bisher schon geschrieben haben – bitte weiter so!
Für alle, die noch nicht geschrieben haben, aber es gerne täten: go for it! Ich lade euch ein mir eure Gedanken zu schicken – wenn nicht öffentlich gerne auch per Mail. Einfach drauf lostippen, so wie ich es mache… 🙂
Und für alle, die weiterhin ihre Gedanken lieber für sich behalten: Schön, dass ihr auf meiner Reise dabei seid und genießt es weiterhin!

Namasté

15 Kommentare zu „#23 – Zeit für ein Dankeschön… an euch

  1. Liebe Anja!
    Ich lese jeden Beitrag und freue mich riesig sobald einer neuer online geht. 🙂
    An diese Stelle DANKE an dich! Es steckt sicherlich enorm viel Arbeit dahinter….
    Ich muss zugeben, ich gehöre zu denen …“go for it“….ich weiß ich muss noch besser werden. Oft fang ich zu tippen an, dann kommt was dazwischen….

    Du inspirierst mich sehr oft über Dinge nachzudenken….raus aus dem Alltag. Danke dafür und bitte bitte fleißig weiterschreiben. Ich nehme mich an diese Stelle an der Nase besser zu werden und öfter von mir lesen zu lassen. Ich schick dir eine rießen Portion Heimat, Vertrautheit, Feundschaft und viele viele Drückerungen 😉

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    1. Bitte fühl dich ja nicht gedrängt oder gezwungen! So war der Beitrag nicht gemeint! Vielen Dank auf jeden Fall für deine lieben Zeilen.

      Und vielen Dank für die vielen schönen Portionen – das tut so gut! 🙂

      Fühl dich umarmt und bis vielleicht später am Telefon, wenn wir es endlich schaffen! 🙂

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    1. Auch der andere passt – so wie ich derzeit schwitze. =P

      Habt eine wundervolle Zeit in Thailand mit eurer kleinen Maus! Genießt es und passt gut auf euch auf!

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  2. Danke Anja für deine wunderschönen Beiträge. Durch deine Reise zeigst du mir Dinge die ich sonst nie erleben würde. Danke das du uns teilhaben lässt😊.

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  3. Hallo Anja, bin auch , mehr oder weniger, bei Dir 😉 lese sehr gerne Deine Beiträge und finde sie super toll. Pass nur auf auf Dich und genieße es weiterhin Grüße und Bussi auch von Julia und Maria

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  4. Hallo Anja!

    Eigentlich wollt ich schon im vorherigen Post meinen Senf dazu geben und mich mal vorstellen, da wir uns nicht kennen, und dir somit die Neugierde nehmen, wer sich denn für deinen Blog einschreibt, den du nicht kennst 😀 aber dann hab ich mir gedacht „les zuerst noch alle Beiträge fertig, vielleicht kommt ja noch ein passenderer, um sich zu melden“ … und als hättest du es geahnt, ist das wohl der passendste Eintrag von allen 😅

    Ich bin die Bernie 🙋🏻‍♀️ und hatte das Glück, Karin auf beruflichem Wege kennenzulernen. Diese beruflichen Wege haben sich zwar leider vor einiger Zeit getrennt, jedoch sind wir durch Instagram und dem ein oder anderen Treffen in Neustadt immer noch verbunden und durch ihre Gastbeiträge bin ich dann natürlich auch auf dich aufmerksam geworden.

    Meist meld ich mich nur für Blogs an, bei denen ich die Personen auch kenne … aber abgesehen davon, dass ich selbst gern und viel reise und mich daher gern inspirieren lasse, erkenne ich mich in deinen Schilderungen oft selbst (☝🏻besonders beim „Eigentlich sollte ich …“ und „Verstand vs. Bauchgefühl“) – mir gefallen deine Denkweisen und Überlegungen dazu wahnsinnig gut. Sie geben mir Anlass, auch mal über mein Verhalten, meine Gedanken und Komfortzonen nachzudenken, da ich mir selbst auch viel zu viel Druck und Stress bereite, der eigentlich nicht notwendig wäre.

    Nur als kurzes Beispiel: Ich befinde mich seit 9 Monaten im Marathontraining für den VCM nächste Woche, hab letzte Woche einen leichten Schnupfen bekommen und musste mich selbst dazu zwingen, mal Ruhe zu geben, damit es nicht noch schlimmer wird. Sprich: ich hab am vergangenen Wochenende, das erste Wochenende seit 9 Monaten gehabt, an dem es kein Lauftraining, keine Yogaeinheit, keine Gymnastikeinheit gegeben hat und hätte wirklich zu Recht (da verkühlt) das ganze Wochenende lang faul auf der Couch knotzend, einen Film nach dem anderen schauend, Tee und Schoki verzehrend verbringen können – eigentlich ein Luxus, den ich mir schon lange nicht mehr gegönnt habe (was für andere vielleicht sogar eine normale Wochenendbeschäftigung ist 😂) Sobald ich auf der Couch in der Waagrechten lag, wurde ich schon langsam unrund .. einfach Film schaun, ohne etwas Sinnvolles währenddessen zu machen? 2 Minuten später hatte ich schon das Tablet in der Hand, da ich ja schon ewig meine Filmsammlung in eine App eintragen wollte.

    Es hat zwar meiner Erholung nicht wirklich geschadet, dass ich mich mit dem Archivieren meiner Sammlung beschäftigt habe, aber allein die Tatsache sich unwohl zu fühlen, wenn man gerade nichts „Sinnvolles“ tut (ja ich weiß, darüber lässt sich streiten, ob das Archivierung einer Filmsammlung sinnvoll ist 🙈) gibt mir spätestens nach dem Eintrag „Eigentlich sollte ich“ zu denken. Aber wie du so schön gesagt hast, ist das ein Zustand, den man schon sehr lange lebt und den man nicht von heute auf morgen abdrehen kann, das braucht Zeit. Und ja, Einsicht bzw. Erkenntnis ist doch schon mal ein Anfang 😄

    Ich find deine Erzählungen, Eindrücke und Gedanken jedenfalls sehr wertvoll und freue mich auf deine zukünftigen Beiträge. Den Buchtipp von Karin hab ich mir auf jeden Fall auch schon notiert 🤓

    Viel Spaß noch auf deiner weiteren Reise (btw. ich beneid dich total um dein Sabbatical 🤩) und hoffe du kannst noch ganz viele tolle Erlebnisse sammeln.

    LG Bernie

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    1. Liebe Bernie,

      ich bin platt!
      Tausend Dank für deine herzlichen, offenen Worte und den so toll zu lesenden Kommentar (du solltest vielleicht auch beginnen zu schreiben…?!). 🙂

      Gleich vorweg: Ich habe keine Ahnung von Apps in denen man Filmesammlungen eintragen kann – aber wenn du wüsstest was ich alles archiviere und abtippe… Du würdest dir keine Gedanken mehr über die Sinnhaftigkeit deines Archivs der Filmesammlung machen. Also no worries und weiter archivieren! Hauptsache es tut deiner Seele gut.

      Ich kann extrem gut nachvollziehen wie schwer es ist mitten im Training zu akzeptieren, dass jetzt eine Pause angebracht ist. Im verordnen bin ich ganz gut, im selbst umsetzen weniger… Daher: Mein Respekt und sehr gut gemacht! Dein Körper wird es dir danken.

      Ich drück dir ganz fest die Daumen für den VCM! Höchster Respekt auch dafür!!! Der steht auch noch auf meiner Lebens-Todo-Liste (bisher hat es nur für den halben gereicht und ich kann mir nicht vorstellen wie es möglich ist den ganzen zu laufen…!). Würde mich freuen, wenn du mich nachher wissen lässt wie es dir gegangen ist!

      Ich freue mich jedenfalls riesig über dein Feedback und dass du dich in meinen Worten widerfindest. Wie schon im letzten Beitrag beschrieben – so etwas bedeutet mir wirklich viel! #mademyday

      Ganz liebe Grüße
      Anja

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      1. Haha, ja wenn ich nicht immer ewig für solche Beiträge brauchen würd (gefühlte 30x drüber lesen, jede 2. Passage nochmal umschreiben und und und) würd ich das mit dem Bloggen ja vielleicht wirklich mal machen 😅 hab tatsächlich – wie Karin bei dir – schon mal Gastbeiträge geschrieben, als mein Freund damals auf seiner Mini-Weltreise war, da ich ihm währenddessen 2x nachgeflogen bin – also, falls du mal Lesestoff oder -ideen für dein Weiterreisen brauchst, kannst dich gern mal bei ihm reinlesen (www.paulgrill.com/reise) vielleicht ist ja ein Land für dich dabei und bei Fragen oder Tipps einfach bei mir melden, da wir ja nun auch auf Insta verbunden sind 😊

        Ich dürfte auf jeden Fall in der Steinzeit ein Mann gewesen sein, denn was ich alles jage und sammle, ist nicht normal. Da ich nach deiner Aussage eine Gleichgesinnte erahne, empfehle ich dir die beiden Apps „MovieBuddy“ und „BookBudy“ – solltest du jemals den komplett orgen Drang verspüren, deine Filme und Bücher zu archivieren – am besten fängst du jetzt gleich damit an, aus deinem Gedächtnis zu archivieren, damit du dich von deinem Kakerlaken-Dilemma ablenken kannst 🤭🙈

        Danke dir … Glück werd ich beim Lauf auf jeden Fall brauchen … angefangen vom passenden Wetter bis zum schmerzlosen Durchhalten 🍄🍀 wenn du wirklich mal den ganzen Marathon laufen willst, kann ich dir auch hier wieder zwei Empfehlung aussprechen: Rechtzeitig mit dem Training anzufangen (hab schon geglaubt ich wäre mit 9 Monaten zu früh dran gewesen, aber nach ein bisschen Reinlesen hab ich erfahren, dass man als „Normalo-Läufer“ sogar schon 12 Monate davor beginnen sollte) uuuund dir einen Trainer inkl. Leistungsdiagnostiken zu nehmen – dachte mir damals, wenn ich das angeh, muss ich das professionell handhaben und somit hab ich mir einen Trainer organisiert, der mir wöchentlich einen an meine aktuelle Leistung angepassten Trainingsplan schickt und das war auf jeden Fall die beste Entscheidung dabei 💪🏻 Wir wären da zwar schon wieder bei dem Thema, dass ohne Organisation nix geht, aber es gibt in diesem Fall nichts Schöneres, als jemandenen, der dir sagt, was du wann, wie lange und wie schnell machen sollst 😄

        So, jetzt is es aber wieder genug von meiner Seite, wobei ich hoffe, dass ich dich von deiner Kakerlaken-Plage bisschen ablenken konnte 😉 Durchhalten und trotz allem eine gute Nacht!

        LG Bernie

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