#22 – Eigentlich sollte ich… – Von selbst auferlegten Pflichten und der Unmöglichkeit einfach nichts zu tun

Da bin ich nun. In Goa, Morjim Beach. Und habe „frei“ – besser gesagt: unverplante Zeit. Wie ihr wisst: Seit 20. Jänner 2019 bin ich unterwegs. Nach zehn Tagen Sightseeing im Norden Indiens waren meine nächsten drei Wochen in der Yogalehrerausbildung in Goa von früh bis spät durchgetaktet. Danach ging es von einem Ort zum anderen und wieder stand tägliches Sightseeing auf dem Programm. Damit konnte ich ganz gut. Bin ich es ja gewohnt immer auf Zack und beschäftigt zu sein. Nie stillzustehen. Am 06. März habe ich mich dann zurück in Goa an einem ruhigen Strand eingefunden. Ab dann: Freizeit. Nicht, dass ich jetzt nicht das ganze Jahr Freizeit hätte – aber diesmal: Tatsächlich nichts geplant für die nächsten Wochen. Abgesehen von einem Kitekurs für sieben Tage – ok, ok. Aber immerhin zwei Wochen in denen ich… auch einfach NICHTS tun kann, wenn mir danach ist. Ja richtig: Wenn mir danach ist. Nichtstun wie ich es mir die letzten Jahre – und mehr und mehr mit jedem Tag näher zur Abreise – immer gewünscht habe. Aber ist mir denn überhaupt jetzt danach?

In einem meiner vergangen Beiträge habe ich bereits eine Person zitiert, die zu mir gesagt hat: „Anja… Ich bin mir sicher du findest dir in Indien wieder eine Aufgabe und wirst nicht nichts tun.“ … oder so ähnlich. „Pffft… Ich möchte mal NICHTS tun, also zieh ich das auch durch. So lange freue ich mich darauf.“, war meine Reaktion. Dass ich mir aber bereits vor meinem Abflug nach Delhi selbst eine Verpflichtung umgehängt habe ist mir erst in den letzten Wochen richtig bewusst geworden. Vielleicht ahnt ihr es schon… Es sind diese Zeilen, die ich gerade tippe für den Blog, den ich ins Leben gerufen habe. Nicht, dass ich euch – meinen Leserinnen und Lesern – gegenüber eine Verpflichtung habe. Ich habe euch nichts versprochen und ihr fordert nichts von mir. Viele von euch erinnern mich auch immer wieder daran nur dann zu schreiben wenn mir danach ist und mich nicht verpflichtet zu fühlen. Wir haben keinen Vertrag abgeschlossen. Ich möchte mit dem Ding nicht bekannt und berühmt werden. Und schon gar nicht verdiene ich meine Brötchen (oder zur Zeit meine Naans und Rotis) damit. … Und trotzdem fühle ich einen gewissen Druck diesen Blog am Leben zu halten und euch mit Lesestoff zu versorgen. Außerdem auch für mich meine Gedanken und Erlebnisse festhalten. Vieles kann man einfach nur in der jeweiligen Situation schreiben. Wenn die Erinnerungen und Emotionen noch frisch sind.

So kommt es also, dass ich mich in meiner ersten freie Woche freue mich endlich in meinem neuen schwarzen Bikini (den ich wie berichtet in letzter Sekunde in Bangalore erstanden habe) der Sonne auszuliefern und braun zu werden. Ich packe mein Handtuch, meinen e-Reader, Handy, Wasserflasche und Sonnencreme zusammen und richte meine Liege am Strand ein. Und dann liege ich da. Blick aufs Meer. Sonne auf meiner Haut. Meeresrauschen in meinen Ohren. Wind in meinen Haaren. … Und dann geht’s los. Eine kleine gestresste Anja, der die Haare in alle Richtungen stehen, deren Herz rast und hastig herumzappelt springt vor meinen Augen herum und stört meinen Blick auf den nicht enden wollenden Ozean. Mit gehobener Augenbraue schaut sie mich an: „Also eigentlich solltest du die Zeit besser nutzen und endlich wieder einen Blogbeitrag schreiben. Es sind so viele Themen offen auf deiner Liste. Und bevor die Gedanken und Emotionen weg sind solltest du sie schnell niederschreiben.“ – „Egal. Ich hab ja noch genug Zeit. Ich entspanne heute mal.“, beruhige ich sie. Kurz verschwindet sie aus meinem Blickfeld und ich starre wieder aufs weite Blau. „Ok. Von mir aus – dem Blog kannst du ein paar Tage Pause gönnen. Aber du hast dir vorgenommen viel Sport zu machen, wenn du in Morjim bist. Jetzt liegst du da faul herum. Du solltest dich jetzt eigentlich bewegen und einen Strandspaziergang machen oder eine Runde laufen gehen.“ – Irgendwie macht sie mir ein schlechtes Gewissen. Aber ich bleibe standhaft: „Laufen in der Hitze ist ein Ding der Unmöglichkeit. Ich mache das Abends.“ Gerade wieder dem Meeresblick gewidmet schaut sie mich mit düsteren Augen und verschränkten Armen an: „Dann mach wenigstens ein bisschen Yoga. Du hast so viel gelernt. Du solltest eigentlich praktizieren und besser werden.“ – „Auch für Yoga ist es jetzt zu heiß. Ich fahre morgen Früh in die Yogaschule und nehme an der Morgenklasse teil.“ Sie lässt aber nicht locker…: „Von mir aus, kein Sport. Dann setz dich ins Restaurant und tippe endlich deine Notizen aus der Yogalehrerausbildung ab bevor due sie nicht mehr lesen kannst. Du solltest das Gelernte ohnehin wiederholen und auch Klassen zusammenstellen für den Fall dass du demnächst irgendwo eine Einheit gibst.“ „Auch dafür habe ich demnächst genug Zeit. Heute ist Strandtag.“ Offenbar gehen ihr die Aufgaben nicht aus, die ich zu erledigen habe… „Strandtag… Du wirst sehen, dass dir die Zeit davonlaufen wird. Wenn du am Strand liegen willst, dann überleg dir wenigstens inzwischen wo du als nächstes hinreisen willst. Du solltest eigentlich schon ein bisschen planen bevor du am letzten Tag dastehst und nicht weißt wohin mit dir. Beginne mal am Handy zu googeln wo du da wohnen kannst du und wie dort hinkommst.“ – Langsam nervt sie mich… Denn sie stresst mich. Während sie auf mich einquatscht tippe ich alles in eine Todo-Liste auf meinem Handy. Da kommen auch noch so Dinge dazu wie „Hütte buchen für Silvester“ (ich weiß – viel Zeit bis dahin, aber später ein Ding er Unmöglichkeit eine zu ergattern), „Unterkunft buchen für Prag im Juni“, ausfindig machen wo man in Italien oder Kroatien nett campen kann,… Langsam fühle ich mich zurückversetzt in die Zeit als ich an meiner Masterarbeit geschrieben habe, nebenbei Sport machen wollte, Qualitytime mit meinem Freund und darüber hinaus einfach nur mal entspannt schlafen. Der Stress kriecht durch meinen Körper. Ich fühle mich so zappelig wie die gestresste Anja, die meinen Meerblick stört und hoffe meine Haare sehen zumindest nicht so wild aus wie ihre. Da denke ich, dass ich endlich entspannt bin und dann holt mich doch tatsächlich … ja was holt mich denn ein? Meine bisherige Art zu leben? Meine Persönlichkeit? Dass ich mir selbst bewusst bin mir gerade selbst Stress zu machen werte ich als positives Zeichen. Sich seiner selbst bewusst zu sein ist schließlich der erste Schritt in die richtige Richtung.

Meine elendslange ToDo-List habe ich inzwischen nach drei Wochen gut um die Hälfte verkürzt alias abgearbeitet. Ich hab meine Instagram-Accounts zusammengelegt, wir haben eine Hütte für Silvester gebucht und ein Hotel in Prag im Juni. Ich habe mir außerdem einen Volunteering-Platz ab April organisiert und Optionen bis dahin die Zeit zu verbringen. Nebenbei war ich ab und an Laufen (hab ich aber rasch wieder eingestellt – bei 18 Knoten Wind oder 30 Grad um 18 Uhr Abends ist mir die Lust vergangen und da habe ich SIEHE DA nachgegeben). Yoga habe ich fast täglich gemacht (manchmal lustvoller manchmal gequälter). Und siehe da – den nächsten Blogbeitrag habe ich am letzten Tag in Morjim somit auch online gestellt. Hoffentlich ist die Schreibblockade damit weitgehend überwunden…

Das oben Beschriebene wird mich vielleicht noch länger beschäftigen und ich habe noch nicht ausreichend darüber philosophiert. Mein erstes Fazit dazu würde ich aber so beschrieben: Ich bin davon überzeugt, ich bin den Stress und diese Art zu leben einfach gewöhnt. Abgewöhnen kann ich mir das trotz allen Sonnenscheins und Sand zwischen der Zehen eben nicht in drei Wochen. Abgesehen davon, dass ich ja irrsinnigen Spaß daran habe Dinge zu organisieren und beispielsweise für den Blog zu schreiben. Ich sollte nur lernen mir den Druck davon zu nehmen und die Dinge dann zu tun, wenn ich Lust dazu habe und darauf zu hören was ich gerade gerne möchte.

Und da sind wir vielleicht auch schon bei einer möglichen Herausforderung. Was möchte ich denn? Auf was habe ich denn Lust? Es fühlt sich so an als habe ich verlernt das zu tun was ich richtig gerne machen möchte. Oder… Weiß ich überhaupt was ich gerne machen möchte? Durch das ständige „ich sollte eigentlich“, durch die selbst oder durch das System (darüber kann man sicher eine Vielzahl an Blogbeiträgen schreiben…) auferlegten Pflichten weiß ich gar nicht mehr was ich eigentlich will und was mir gut tut.

Wie es der Zufall (gibt’s den nun oder nicht?!) so will wurde dieses Thema auch in einem Buch gestreift, das ich gerade lese. „Drei Fragen. Wer bin ich? Wohin gehe ich? Und mit wem?“ von Jorge Bucay. (Danke an dieser Stelle Karin für die Empfehlung.) Ich bin davon so dermaßen begeistert, dass ich es euch allen ans Herz lege es zu lesen!

Wie auch immer es denn nun bei mir ist – ich habe ja noch neun Monate frei um das herauszufinden. Und bis dahin versuche ich mit jedem Tag entspannter und ungeplanter an meine ToDos heranzugehen und mich selbst zu fragen auf was ich denn gerade Lust habe. Heute hat das beispielsweise schonmal hervorragend geklappt. Nach Yoga am Morgen und Wäsche waschen habe ich noch ausreichend Sonne getankt und dabei Obst genascht und euch jetzt mit Lesestoff versorgt. Alles spontan und aus einer Lust heraus.

In diesem Sinne wünsche ich euch einen entspannten Sonntag und sende letzte Grüße aus Morjim Beach bevor ich morgen meine Weiterreise antrete.

18 Kommentare zu „#22 – Eigentlich sollte ich… – Von selbst auferlegten Pflichten und der Unmöglichkeit einfach nichts zu tun

  1. 🙂 finds super – dass du dran arbeitest – nur in den tag rein zu leben … lass die seele baumeln … bin sicher … du wirst tolle unerwartete ungeplante erlebnisse haben!! viel spaß!! bis bald!!! GLG

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  2. Hallo, freue mich dass Du loslassen kannst und entspannt bist. Weiter nichts planen, es wird genug auf Dich zukommen. Wie bei uns, nichts geplant, dann mit Mama Frühjahrs-Gartenarbeit begonnen. B Papa

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  3. Liebe Anja,
    Über diesen Themenkreis würde ich mich gerne mal in Ruhe und persönlich mit dir unterhalten. Vielleicht hast du ja mal Zeit, wenn du zurück in Wien bist?
    Ich bin ja auch gerade von 120 auf sagen wir mal 10 herunter – zumindest, was die Termine auf dem Kalender betrifft. Die Versuchung, die Tage systematisch zu füllen, ist groß, aber ich widerstehe (meistens) tapfer!
    Ich mag nicht einfach irgendwas tun, sondern das, was ich wirklich will.
    … und dann passiert es mir, dass ich auf die Uhr sehe, es ist viel später, als gedacht und ich habe lauter Dinge getan, die auf keiner To-do-Liste standen.
    Herzliche Grüße, Inge

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    1. Liebe Inge,
      vielen Dank für das Teilen deiner Gedanken!
      Ich würde mich sehr über ein Treffen freuen! Voraussichtlich bin ich Ende Mai zurück und melde mich dann bei dir. 🙂
      Bis dahin weiterhin ganz viel Tapferkeit fürs Widerstehen (dafür bewundere ich dich sehr!) und ganz liebe Grüße

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  4. Gute Morgen, es hat wieder großen Spass gemacht deine Zeilen zu lesen. Ich habe mich auch selbst wieder gefunden und hab auch eine Zappelgabi. Ich wünsche dir eine tolle Woche. Bussi aus Wien

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  5. Ohhhhh….. Zappelphilipp dürfte in der Familie liegen.
    Ich kann mich an die Zeit erinnern, als ihr Kinder euch im Urlaub alleine beschäftigt habt und ich ein Buch am Strand lesen wollte. Aber ich konnte mich nicht konzentrieren. ( nichts zu tun????….unglaublich, wenigstens was PLANEN…) Irgendwann konnte ich besser loslassen und entspannen.
    Nun bin ich 1,5 Jahre in Pension und dachte sooooo viel Freizeit. Was man da alles machen kann und auch mal GAR NICHTS. Aber wenn ich meinen Kalender ansehe, gibt es nicht viele Tage ohne Termin. Gott sei Dank sind die meisten gewollt und ich mache sie auch gerne !!!!
    Ich glaube, ein wenig von dem „Stress“ steckt in der Persönlichkeit und es ist dann eine Kunst es anzunehmen und damit zufrieden zu sein.
    Du gehst den richtigen Weg und dieses Jahr ist perfekt für dich. Ich bin so froh, dass du diese Möglichkeit hast. Auf diesem Weg ein Danke an Inge Schulz, die dazu beigetragen hat.
    Schreibe uns, wann du Lust hast, lass es, wenn du dich gedrängt fühlst.
    Bussi Mama

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    1. Oha – na dann weiß ich woher das kommt. 😉

      Vielen Dank für deine lieben Worte, Mama! Und du hast es genau richtig gesagt: Es annehmen ist die Kunst und die Devise. Ich arbeite ab jetzt daran. 🙂
      Viele Bussis

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  6. Hallo Anja!
    Man sagt, dass Reisen die Sinne schärft und Auszeiten Reflektionen ermöglichen.
    Du hast für dein Alter unglaublich viel erreicht – Hut ab!
    Dein Blog zeigt von einer großen Reife über sein Alter hinaus. Und wenn du mit dem Vorsatz durch kommst, im hier und jetzt zu leben und die Dinge zu tun, die dir Spaß machen, hast du etwas unglaublich wichtiges gelernt, dass andere erst im fortgeschrittenen Leben erlernen können. So lustig oder hektisch sich dein Inneres Kind auch aufführt – nimm es imaginär in den Arm, streichle es und überzeuge es, dass ihr zwei ‚mit halbem Tempo‘ ein lebenswerteres Dasein haben werdet.
    Ich weiß, dass es am Anfang Überwindung kostet, aber es lohnt sich!!!!!!!
    In diesem Sinne – Pass gut auf dich auf! Sei umarmt, Uli

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    1. Liebe Uli,
      tausend Dank für deine schönen, herzlichen, ehrlichen Zeilen. Das bedeutet mir wirklich viel.
      Schön, dass du das innere Kind erwähnst. Damit beschäftige ich mich gerade viel. Lese, höre Podcasts. Ein spannendes Thema – da gibt es viel zu Wissen und Lernen.
      Ich umarme dich zurück und schicke dir ganz viel Sonnenschein aus Goa

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  7. Liebe Anja!
    Bis jetzt habe ich mich zurückgehalten, dir zu schreiben. Ich dachte und denke immer noch, es ist deine Zeit, deine Reise und zuviel Verbundenheit mit dem und denen, die du eigentlich zurück gelassen hast, kann oder könnte zuviel sein!
    Heute möchte ich mich aber doch einmal melden.
    Ich denke viel an dich, lese gerne deinen Blog und erinnere mich dadurch auch viel an unsere Reisen in Afrika oder Asien. Das, das ich bis heute davon mitgenommen habe, ist auf der einen Seite die Erfahrung mit wie wenig Geld und Dingen wir ausgekommen sind und auf der anderen Seite wie ich mich so nach 3 oder 4 Wochen ertappte, wie groß meine Sehnsucht nach Dusche oder gewohntem Komfort immer mehr anwuchs. Ich habe die Ruhe der Sahara, den nächtlichen Sternenhimmel und die fantastische Landschaft im Euphratdelta genossen. Aber wenn ich einen Hirten, der langsam durch die Gegend schlich, habe ich gewusst, dieses Leben könnte ich mit meiner Vergangenheit nie führen und da habe ich mich schon wieder auf meinen Bürostress gefreut.
    Verrückt!!! Aber Stress ist ja nicht nur negativ!
    Das ganze Leben ist einfach ambivalent! Und es geht nie um entweder oder sondern immer um sowohl als auch!
    Das ist jetzt keine indische Weisheit sondern die Erfahrung einer „alten Tant“.
    Alles, alles Liebe und Geduld mit dir selbst!
    Brigitte
    PS. Pauli ist auch ein fleißiger Leser deines Blocks, er hat ja im Gegensatz zu mir Indienerfahrung, zwar arbeitender Weise, und es steigen auch in ihm viele Erinnerungen an dieses gigangantische Land auf. Er lässt dich vielmals grüßen und bittet dich aber auch, gut auf dich aufzupassen.

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    1. Liebe Brigitte,
      ich danke dir von ganzem Herzen, dass du dich meldest. Die Verbundenheit nach Hause ist mir total wichtig und ich freue mich über jede Reaktion auf meine Texte. So weiß ich wer mich begleitet und was ihr denkt…
      Vor allem, wenn sie so von Herzen kommen und mir dann vor Freude und Rührung eine Träne über die Wangen läuft. Danke, dass du deine Erfahrungen und Gedanken mit mir teilst und du hast so Recht, wenn du sagst, dass es um ein sowohl als auch geht. Das werde ich mir vor Augen halten und mir zu Herzen nehmen.
      Ganz liebe Grüße, Anja
      P.S.: Lass Pauli ganz lieb grüßen. Ich denke oft an euch und unser Gespräch über Indien vor Weihnachten. 🙂

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  8. Liebe anja, ich hoffe, ich schreibe jetzt dir…ich super bloggerantworterin…huhuhu…
    Ich sitze im bus, kalter wind zerzaust mein haar und ich dank dir für die beschreibung von sand, meer und sonne….
    Klingt wunderbar…ich kann total gut nachvollziehen, was du beschreibst…kenne ich gut…..ich wünsch dir trotzdem, dass du die kleine zerzauste anja, die druck macht ab und zu einfach überreden kannst sich zu dir in den sand zu legen, die todo liste auf die seite legen…die wolkenbilder zu beobachten, das meerrauschen zu hören…und die ruhe angenehm zu spüren…ich wünsch dir, dass ihr euch beide immer wieder diese auszeit gemeinsam gönnen könnt……glg aus dem kalten wien…und danke für diesen buchtipp niki

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    1. Liebe Niki,
      jaaaa – jetzt hast du mir geschrieben. Und ich freue mich so sehr darüber! 🙂
      Freue mich auch, wenn ich dir in Gedanken ein bisschen Wärme schicken konnte und hoffe der Frühling zieht jetzt endlich bei euch ein und ihr könnt auch die Sonne genießen!
      Vielen Dank für die lieben Worte. Ich werde dran denken!
      Alles Liebe, Anja

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  9. Hallo Anja,
    unglaublich lustig zu lesen deine Artikel, und sie sind so authentisch, ehrlich.

    Diese innere Stimme kenn ich nur zu gut. Selbstoptimierung kennt keine Grenzen heutzutage, ich google über Meditation, Yoga, Gesichtsmassage, Sport, 5 Tibeter und gesunde Ernährung und all das sollte man dann auch tun, am besten täglich 😉 und dann noch die Zeit die man in Büchern darüber recherchiert wie man wohl am besten und gesündesten lebt. Noch dazu mein Gehirn, dass sich dann sorgt über mich, was ist, wenn ich das nicht alles mache, werde ich krank, werden mich die Leute nicht mehr als schön empfinden, werde ich unglücklich?!

    Ich finde es dann schon immer ein tolles Gefühl wenn man wieder was gemacht hat, abgehackt, aber es geht ja immer weiter und so darf man auch lernen einfach mal zu sein und in die Sonne und aufs Meer zu blicken.
    Alles Liebe, Ute

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    1. Vielen Dank für deine Zeilen, liebe Ute. Du sprichst mir aus der Seele… 😊 Das Bewusstsein ist schonmal der erste Schritt Richtung Leichtigkeit denke ich. 💪🏼☺️
      Ganz liebe Grüße
      Anja

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