#27 – Der verzweifelte Versuch Kitesurfen zu lernen oder auch: Wo ich bin scheint kein Wind zu sein / Kitesurfen in Goa

Wer meine Familie kennt weiß, dass sowohl meine Eltern als auch mein Bruder leidenschaftliche Windsurfer sind. So richtig wollte das Feuer zu mir nie überspringen. Vergeblich hat mein Papa mir am Strand in Italien auf das weite Meer zugerufen ich solle das Segel näher zu mir ziehen. Mehr als wackelig ein wenig in eine Richtung und dann wieder zurück zu fahren wurde es nie… (Sorry an dieser Stelle, Paps!)

Was mich hingegen immer gereizt hat war das Kitesurfen. Sowohl in unseren Urlauben in Italien, als auch im Burgenland habe ich mit Begeisterung und Neid beobachtet wie sie mit den Schirmen und dem Board übers Wasser flitzen und kule Tricks machen. … Und habe mir vorgenommen es irgendwann auch mal zu probieren.

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#26 – Relaunch oder auch: Welcome to unplanbar 2.0 alias unplanbar.life.happens

Seit ich den Blog ins Leben gerufen habe, bin ich nie vollends zufrieden gewesen mit der Website (als könnte ich jemals mit meinen eigenen Werken zufrieden sein…). Ziemlich konkrete Vorstellungen beschäftigten mich seit Beginn wie sie denn aussehen sollte.

Idee gut. Umsetzung schwierig. Mindestens fünf Mal habe ich seit 20. Jänner 2019 die Seite für eine Stunde offline genommen, um mit einer anderen Designvorlage zu meiner Wunschseite zu gelangen. Negativ. Nach dem letzten Mal in Morjim Beach (in meiner „Eigentlich sollte ich-“ und „Ich hab ja so einen Stress“-Phase) habe ich mir unzufrieden (aber vernünftig wie ich bin) selbst verordnet das Thema ruhen zu lassen und meine Zeit und Nerven nicht darauf zu verschwenden.

Nun ist Karin so dermaßen in Schreiblaune, dass sie mit dem Gedanken spielt einen eigenen Blog ins Leben zu rufen. Im Zuge dessen hat sie mir einige Fragen zu wordpress.com gestellt und das Thema wurde wieder „angeheizt“. Nachdem es mir dann gestern keine Ruhe gelassen hat und ich im Coffeeshop nichts besseres zu tun hatte, dachte ich um 18 Uhr: „Nagut… Ich probier nochmal schnell was aus.“

Einen Tomaten-Mozzarella-Toast, einen Support-Chat mit wordpress.com und neun Stunden später bemerke ich, dass es bereits 3 Uhr morgens ist und ich wie in Trance noch immer im Innenhof meiner Unterkunft sitze und Arbeite. Ich würde sagen: Es läuft. Wie aus dem Nichts funktionieren die Dinge, klären sich die Fragen und erstelle ich die Seite im Großen und Ganzen sehr ähnlich jener, die ich mir vorgestellt hatte. Einige Dinge sind noch offen, die verschiebe ich auf den nächsten Tag. Zeit in meinem Zimmer wieder den Kakerlaken Gesellschaft zu leisten…

Am nächsten Morgen gleich nach dem Frühstück lege ich wieder los. Nachdem sich mein Bauch noch nicht ganz erholt hat, ich die meisten der Sehenswürdigkeiten schon gesehen habe und man im Freien ohnehin nur schwitzt verbringe ich den ganzen Tag im Coffeshop bzw. in meinem Innenhof und feile an meinem neuen „Baby“. Zwischendurch ist meine (nicht vorhandene) Geduld immer wieder gefordert und die Kollegin beim Support-Chat von wordpress.com verdankt mir an diesem Tag, dass ihr nicht langweilig wird.

Ich merke schon wieder nicht wie die Zeit vergeht… Gestartet um 10 Uhr morgens ist es jetzt nach 22 Uhr und ich habe mir gerade selbst die Freigabe erteilt das Ding wieder online zu stellen. Wie sich die meisten von euch vorstellen können (jetzt kennt ihr mich ja doch schon bisschen – auch jene, die mich nicht persönlich kennen…) habe ich die letzten Stunden meinen Perfektionismus ausgelebt und mich vor allem um Punkte, Striche und einzelne Wörter gekümmert (wundert euch nicht, wenn in Zukunft da und dort noch etwas verändert wird… Ich kann mir da selbst keine Ruhe geben.). Und hatte so unglaublichen Spaß daran! 🙂 Wie mir da das Herz aufgeht und ich vor Leidenschaft sprühe!

Aus einer reinen Blogseite ist jetzt eine Website geworden, in der ich versucht habe die Beiträge anhand einer Struktur darzustellen. Mit den begrenzten Mitteln bei wordpress.com ist die Seite ähnlich jener geworden, die ich mir vorgestellt hatte (Tschakka!). Mein lieber Bruder hat mir aus meinem in meinen Notizblock gezeichneten Logo-Entwurf eine Bild-Datei gemacht – tausend Dank an dieser Stelle!

Ich bin super aufgeregt und mega gespannt was ihr sagt!
Freue mich auf euer Feedback (auch gerne kritisch – ich bin bereit!) in den Kommentaren oder per Mail. 

… Und bis dahin gehe ich mal schlafen (letzte Nacht im Kakerlaken-Nest). Ich habe mich nämlich vorhin so erschreckt (dachte eine Kakerlake kitzelt mich auf der Schulter – es war nur eine Pflanze), dass ich mir den Laptop ins Gesicht geknallt habe. #dontask #nocomment

Welcome to unplanbar.life.happens!

P.S.: Weil sich manche von euch vielleicht fragen wo plötzlich das „life.happens“ dahergeflogen kommt… Ursprünglich hätte ich gerne einen englischen Begriff für meinen Blog gehabt, konnte aber keinen passenden aus dem Hut zaubern. Als ich unterwegs jemandem vom Thema und Ursprung meines Blogs erzählt habe, sagt er „yeah, life happens…“ und da war mir klar – das muss da noch irgendwie dazu…

#25 – Das ist wohl nicht deine Woche?! / Von einer der bescheidenen Zeiten dieser Reise

So viele Beiträge hintereinander stelle ich ja normalerweise nicht so schnell online. Möchte euch weder bombardieren noch nerven. Und dass der schlussendlich so lang wurde tut mir auch leid.

Aber hey… Ihr glaubt mir ja sonst nicht was in ein paar Tagen alles schief rennen kann. Und nachdem ich vor allem auf Instagram möglicherweise den Eindruck erweckt habe, es gäbe nur Sand zwischen den Zehen, ein strahlendes Gesicht und feine Zeiten, ist es Zeit für einen ganz neuen Blickwinkel auf meine Reise. Zeit für einen Beitrag über einen richtig bescheidenen Tag dieser Reise. So ein Tag an dem du denkst: „Das darf jetzt aber echt nicht mehr wahr sein…!“ Denn die gibt es auch… Und so ein Tag war heute.

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#24 – Lost and Found in Bangkok – eine Ode an die Hilfsbereitschaft (Gastbeitrag Karin)

Was macht aus eurer Sicht eine gelungene Reise aus?
Sind es die Sehenswuerdigkeiten… ist es das lokale Essen… oder eine tolle Unterkunft? Ja, natuerlich gehoert all das zum Gesamteindruck, den man im Gepaeck wieder mit nach Hause nimmt. Aus meiner Sicht sind es jedoch vor allem die besonderen Erlebnisse und die Begegnungen mit den Menschen, die eine Reise unvergesslich machen.

Und so wird mir persoenlich von allen Dingen, die ich in Bangkok sehen und erleben durfte, die folgende Geschichte sicher speziell in Erinnerung bleiben:

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#23 – Zeit für ein Dankeschön… an euch

Irgendwie wollte ich damit auf einen „Jubiläums-Beitrag“ (einen „Runden“) warten. Aber warum eigentlich…? Und warum nicht gleich? Vor allem, weil es mir gerade heute so sehr auf dem Herzen liegt. Für ein Dankeschön kann es nur den richtigen Zeitpunkt geben und vor allem sollte damit nicht gewartet werden.

Denn ich möchte diesen Beitrag nutzen um mich bei euch zu bedanken.

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#22 – Eigentlich sollte ich… – Von selbst auferlegten Pflichten und der Unmöglichkeit einfach nichts zu tun

Da bin ich nun. In Goa, Morjim Beach. Und habe „frei“ – besser gesagt: unverplante Zeit. Wie ihr wisst: Seit 20. Jänner 2019 bin ich unterwegs. Nach zehn Tagen Sightseeing im Norden Indiens waren meine nächsten drei Wochen in der Yogalehrerausbildung in Goa von früh bis spät durchgetaktet. Danach ging es von einem Ort zum anderen und wieder stand tägliches Sightseeing auf dem Programm. Damit konnte ich ganz gut. Bin ich es ja gewohnt immer auf Zack und beschäftigt zu sein. Nie stillzustehen. Am 06. März habe ich mich dann zurück in Goa an einem ruhigen Strand eingefunden. Ab dann: Freizeit. Nicht, dass ich jetzt nicht das ganze Jahr Freizeit hätte – aber diesmal: Tatsächlich nichts geplant für die nächsten Wochen. Abgesehen von einem Kitekurs für sieben Tage – ok, ok. Aber immerhin zwei Wochen in denen ich… auch einfach NICHTS tun kann, wenn mir danach ist. Ja richtig: Wenn mir danach ist. Nichtstun wie ich es mir die letzten Jahre – und mehr und mehr mit jedem Tag näher zur Abreise – immer gewünscht habe. Aber ist mir denn überhaupt jetzt danach?

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#21 – Karin und ihre Komfortzonen – Kundalini Yoga in Nepal (Gastbeitrag Karin)

Hallo ihr Lieben,

Ich darf diesen Blog erneut dazu nutzen um mir etwas von der Seele zu schreiben. Bereits in meinem ersten Gastbeitrag ging es ja um das Thema Komfortzonen bzw. die Überschreitung der selbigen (Nasenspülung – für den unwahrscheinlichen Fall, dass es jemand vergessen haben sollte…). Und bei näherer Betrachtung dreht sich auch mein zweiter Beitrag (Thema: Gruppenreise von Delhi nach Kathmandu) darum. Nämlich, sich unbekannten Situationen stellen und Erkenntnisse gewinnen. Und so finde ich mich auch heute (14.03.2019) in einer Situation wieder, in der ich meine persönliche Komfortzonen verlassen durfte – ja ich sagte durfte. Denn, so sehe ich das mittlerweile tatsächlich.

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#20 – Maha Shivatri, die große Nacht Shivas oder auch: „How come you find yourself here?“

Eines habe ich euch von meiner Zeit in Bangalore noch unterschlagen… Eigentlich das Spannendste, das ich hier erlebt habe. Der 04. März 2019 war für die Hindus heuer ein besonderer Tag: Maha Shivatri, die große Nacht Shivas. Und für mich die Gelegenheit eine Erfahrung reicher zu werden.

Aber eines nach dem anderen…

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#18 – Reisebericht Mysore, ein ungeplanter Abstecher

Mysore zu besuchen ist irgendwie zufällig passiert (falls es Zufälle nun gibt…). Der Plan wäre gewesen nach Hampi in Bangalore zu bleiben. Der ursprüngliche Grund nach Bangalore zu fahren hat sich aber zwei Tage vor Abfahrt in Luft aufgelöst – dazu ein andermal… Wie so oft kam es also wiedermal anders.

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